Aufsatz 
Die zwei Recensionen und die Handschriftenfamilien der Weltchronik Rudolfs von Ems : mit Auszügen aus den noch ungedruckten Theilen beider Bearbeitungen / von A. F. C. Vilmar
Entstehung
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Deutsche Sprache. Satzbildung: der einfache Satz und seine Theile, Beschrei- bungen und Erzählungen; 2 St. Lesen und Auswendiglernen aus Hugendubels Lesebuche S. 14 36, 2 St. Uebungen in der Rechtschreibung durch Dictaten 1 sSt. (Dr. Hupfeld, nachher Cand. Schlötel).

Religionslehre. Biblische Geschichte nach Kohlrausch; das alte Testament vom Aufange bis zum Ende 2 St.(HL. Dithmar).

Geschichle. Die wichtigsten Abschnitte aus der griechischen und römischen Ge- schichte nach Volgers Leitfaden 1 St.(Pfr. H'iegand, später Cand. Schlötel, im Winter GL. Israel).

Geographie. Vorbegriffe aus der mathematischen Geographie, und Asien, Afrika und Amerika 1 St.(Dr. Ritter).

Naturgeschichte. Pflanzenbeschreibung(S.), Thierbeschreibung(W) 1 St.(Dr. Steg- mann, später Dr. Malxmus).

Mathemali. Rechnen: die vier Species mit ganzen unbenannten und benannten Zahlen 2 St.(Dr. Stegmann), nachher Cand. Schlötel). HGeometr. Anschauungslehre 1 St.(Dr. Stegmann).

Schönschreiben. 3 St. Conr. Kulsch).

Religionslehre für sämmtliche Schüler katholischer Confession: 2 St.(Dr. Malx- mus).

Gesang. Drei Abtheilungen; untere(Sexta und Quinta zum grössten Theile be- greifend: die ersten Elemente 1 St.; mittlere 2 St.; obere 1 St. für die unteren, 1 St. für die oberen Stimmen von Woche zu Woche abwechselnd; 1 St. für alle vier Stimmen zusammen. Der Choralgesang nach dem Xleinen erangel. Gesangbuch, Marb. 1838.(Cantor Bexi*.

II. Chronik des Gymnasiums.

In Folge höchsten Beschlusses wurde von kurf. Ministerium des Innern unter dem 24. April 1838 der Candidat des Gymnasiallehramts Friedrich Heinrich Schlötet aus Rinfeln als Practicant bei dem hiesigen Gymnasium zugelassen; derselbe begann den ihm hiermit angewiesenen Vorbereitungscursus am 12. Mai 1838, und wird den- selben, höchstem Beschlusse vom 9. Febr. 1839 gemäss, mit dem Ablaufe des ge- genwärtigen Wintersemesters beendigen.

Durch höchsten Beschluss wurde unter dem 5. Juni 1838 der Gymnasiallehrer Dr. Hehl mit der Versehung eines Lehramts, und zwar zunächst der Physik, an der höheren Gewerbschule in Kassel beauftragt. Derselbe stellte seine noch nicht drei- jährige, in jeder Beziehung höchst erfolgreiche Thäligkeit an dem Gymnasium am