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XXVI 25). Thoas heisst deshalb so(Eur. Iph. T'. 30 ff.), weil er schnellen(9 ⁰) Fusses ist, wo allerdings das Wortspiel da- durch schwerer verständlich wird, dass nicht 9GG, sondern xν für„schnell“ gebraucht ist; Aristophanes hat in den Lemnierinnen die Stelle ins Lächerliche gewandt(frg. 2 Bd. II 2 S. 1098 M.), wenn er sagt: dort herrschte OdGas, Soανταοο νϑεν‿σσeσ σeςασιμέ.
(Dort herrschte König Schnell, der Langsamste unter den Men- schen im Laufen!) In der Iph. Aul. 322 entgegnet Agamemnon dem Menelaus: Soll ich das Auge etwa zitternd senken, ich, des Atreus Sohn? wo dem Dichter offenbar die Bedeutung des Namens Aroeuc= vnicht zitternd, furchtlos“ vorschwebt. Menelaus hält ihm dann(351 ff.) vor, wie er in Aulis feige gezittert und zau- dernd vergeblich dem Heer Arbeit gemacht. Im folgenden ist dann die Uberlieferung ςᷣ ανονιον elzes övαναα durchaus nicht in buuo zu ändern; es heisst: wie hattest du da einen unglückseligen Namen, d. h. wie zeigte sich da der wahre Sinn deines ungl. Namens Ayanduννν, den das Etymologicum Magnum(5,43) naοα r0 dyæαeν α τo μu erklärt(= allzusehr zaudernd).
Eine solche Etymologie hatte Menelaus bezw. der Dichter zweifellos vor Augen, ebenso wie Hektor im Rhesus(158) auf den Namen des Dolon als des Listigen anspielt. Im Orestes (1007) weist Elektra auf die àmαιννινιιαα dera Ouéorou hin und meint damit offenbar, das Mahl sei richtig als„Schlacht-“ oder „Opfermahl“(9νυ= opfern, schlachten, morden) benannt, weil ja Atreus dem Thyestes dessen eigenes gemordetes Kind als Speise vorsetzte.
Mehr zufällig, d. h. einem augenblicklichen Einfall folgend, gibt Xuthos seinem Sohn Jon den Namen(Eur. Ion. 661)
Toνα ϑ˙νοο σε, mτυππ/mονιmπν,
ö 9ouven d⁴⁵υπισνν ⁸eεμιντιι ⁴οι νιι
Ivog Euvfαo 9008, worauf später(v. 802) der Chor und(831) der Alte nochmals hinweist. Aber nicht nur Namen von Helden, sondern auch solche von Göttern werden gelegentlich für die Erklärung des Wesens des betreffenden Gottes herangezogen, als ob eben der Gott, weil er diesen Namen trägt, gar nicht anders als so sein könnte. Ofter wird Apollol als der Verderber(dmπαυνι) gekennzeichnet, zuerst bei Archilochus fr. 27 Bergk(vgl. Macrob. Sat. I 17):
¹ vgl. Pauly-Wissowa u. d. W. Bd. III 2 und Roscher Myth. Lew. u. d. W. Bd. I 422.


