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Inhalts-Ubersicht.
Verzeichnis einiger, im Text abgekürzt zitierter Werke Einleitung.
Etymologisches zu dem Wort„Namen“
I. Wert und Wesen des Namens
Sein und heissen ist dasselbe; daher Gνοαχ= Substantiv 6; Wahl des Namens nach zufälligen Umständen bei der Geburt 7; Ab- leitungen von Götternamen 7; Streben nach einem glückver- heissenden Namen S8, denn er ist von Einfluss auf Wesen und Schicksal des Trägers 10; daher die etymologischen Wortspiele mit dem N. 11, sowie die abergläubische Abneigung oder Vor-
liebe für bestimmte Personennamen 20.
II. Namensänderung,-stausch und-übertragung
1. Anderung des N. zur Bezeichnung des Wechsels im Wesen 22 oder im Rang 22; andere Umnamungen 23.
2. Tausch des N. als Ausdruck inniger Gemeinschaft 24.
3. Personen nach anderen genannt: N. der Päpste 25, der Kinder 25; Benennung ganzer Genossenschaften nach dem N. eines einzigen(i ενπ⁄eνμοε) 25; Aberglaube bei der Wahl der Person, deren N. ein Kind erhalten soll 26, meist nicht den eines Toten 26.
III. Bedeutung des Namens im Kult und Zauber.
1. Namengebung ist Schöpfung 27; Nennung des Namens er- rettet von Krankheit 27; Kenntnis des N. verleiht Macht über den Träger 28; Verwendung des N. bei Verfluchung und Ver- nichtung 29; Wirkung des geschriebenen N. 31.
2. Beherrschung der Geister durch ihre N. 33; Anrufung bei dem richtigen N. ist Grundbedingung für Erhörung des Gebets 34; wie die Geister merkt auch der Mensch, ohne anwesend zu sein, wenn von ihm gesprochen wird(Ohrenklingen) 36; auch die Ver- storbenen hören und folgen dem Ruf ihres N. 36;„im Namen Gottes“ 38.
3. Unnötige Nennung des Gottesnamens ist Sünde 38; Aus-
sprechen der N. böser Geister aus Furcht vermieden: z. B. der Krankheitsdämonen 39, des Todes 40, des Teufels 41, schädlicher Tiere 41; N. der Toten nicht genannt 41; Anderung des Namens der Verstorbenen 42.
4. Kobolde suchen ihren N. geheimzuhalten, um den Menschen keine Macht einzuräumen 43; entsprechend werden die N. be- sonders verehrter Gottheiten, sowie auch solche von Menschen
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