NX
ihren Fehlern und Inconſequenzen wiedergeben zu müſſen, weil ja auch dieſe weſentlich zum Charakter jenes ganzen Zeitalters, ſo ziemlich des kläglichſten in der Geſchichte der deutſchen Literatur, gehören. Noch war ja die deutſche Sprache das Aſchenbrödel, um das der nicht warb, der ſich im Beſitz von Eigenſchaften und Fertigkeiten wußte, um mit Erfolg der ſtolzen und glänzenderen Schweſter den Hof machen zu können.
Scchließlich bemerke ich noch, daß das Manuſcript, das zwar nicht von Neander’s Hand herrührt, aber, nach den Schriftzügen und dem Papier zu ſchließen, wohl kaum ſpäter als im Anfange des 17. Jahrhunderts geſchrieben iſt, im Original gar keine Aufſchrift führt. Der gewählte Titel mag ſich alſo ſelbſt rechtfertigen.—


