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Religionslehre, katholische. Kombiniert mit Prima.
Deutsch. Vierwöchentliche Aufsätze betrachtenden Inhalts, Charakteristiken und Schilderungen nach voraufgegangener Besprechung. Dispositionsübungen. Freie Vorträge. Lektüre: Braut von Messina, Gudrun, Schwierigere Gedichte Schillers, priv. Schillers Abfall der Niederlande. 2 St. Dr. Wohlauer.
1. Die Uberlegenheit der Griechen über die anderen Völker der alten Welt in Gesittung und Bildung, 2. Schillers Braut von Messina„eine tragische Analysis“. 3. Geld ist ein guter Diener, aber ein böser Herr.(Klassenaufsatz.) 4. Welches Bild erhalten wir von Schillers Persönlichkeit in Goethes Epilog zu Schillers Glocke? 5. Rede des Themistokles vor dem Beginn der Schlacht bei Salamis.(Rhetorische Übung.) 6. Gedanken beim Anblick einer Burgruine. 7. Durch welche Mittel sucht Leicester seine Königin zu bewegen, die Vollziehung des Todesurteils hinauszuschieben? 8. Welche Empfindungen bewegen das Herz Maria Stuarts im Parke zu Fotheringhay? 9. Es will der Feind, es darf der Freund nicht schonen.(Klassenaufsatz.) 10. Kottwitz vertheidigt den Prinzen von Homburg vor dem grossen Kurfürsten.(Rhetorische Ubung.)
Latein. Lektüre im S. Cic. Laelius, im W. Cato mai., Liv. XXII. 3 St. Verg. Aen. IX u. X, Röm. Elegie nach Jacoby. 2 St. Schriftliche Ubungen, stilistische Anweisungen, Aufsätze. Grammatik von Ellendt-Seyffert. 3 St. Prof. Seyler.
Griechisch. Lektüre im S. Xen. Hellen. V, im W. Lysias XIII, XXV, XVI, VII, XXII, XXIV, XXXII. 14tägige Exercitien und Extemporalien. Syntax nach Gerth§ 266— 334, Repetitionen. 5 St. Oberl. Dr. Badt. Homer Od. XIIIXXIV. 2 St. Der Direktor.
Französisch. Plötz§ 66— 79. Im S. die Lehre von den Partizipien, vom Artikel, Syntax des Adjektivs und Adverbs, im W. Pronomina, Infinitiv, Kasus der Verba, Konjunktionen. Repetionen nach Plôtz' Schulgrammatik. Zweiwöchentliche schriftliche Ebungen. Lektüre Mignet, vie de Franklin, 2 St. Oberl. Dr. Harczyk.
Hebräisch. Elementargrammatik, besonders das regelmäßige Nomen und Verbum nach Gesenius' Grammatik. Ubersetzungen aus Gesenius' Lesebuche. 2 St. Dr. Badt.
Geschichte und Geographie. Römische Geschichte nach Herbst's Grundriß. 2 St. Geo- graphie der außereuropäischen Erdtheile. 1 St. Prof. Dr. Fechner.
Mathematik. Quadratische Gleichungen mit mehreren Unbekannten. Arithmetische und geometrische Reihen. Logarithmen. Geometrie Kambly Abschnitt VI. Konstruktionsaufgaben. Trigo- nometrie. Kambly I-III. 4 St. Oberl. Dr. Depeène.
Physik. Im S. Galvanismus, im W. Elemente der Mechanik nach Brettner. 2 St. Oberl. Dr. Depène.
Unter-Sekunda a und b. Ordinarien: Oberlehrer Dr. Badt und Oberlehrer Dr. Hirschwälder.
Religionslehre, evangelische. Bibelkunde des Neuen Testaments. Lektüre einzelner Stellen im Urtext. Wiederholung des Katechismus. 2 St. Pastor Günther.
Religionslehre, katholische. Kombiniert mit Prima.
Deutsch. Dreiwöchentliche Aufsätze meist betrachtenden Inhalts. Lektüre von Wilhelm Tell und Hermann und Dorothea. 2 St. Oberl. Dr. Hoffmann und Oberl. Dr. Hirschwälder.
1. Uber das traurige Los so mancher grossen Erfinder und Entdecker. 2. a. Welchen Gang nehmen die Ver- handlungen der Schweizer auf dem Rütli?(Nach Schillers„Wilhelm Tell“ II, 2.)(Klassenarbeit.) b. UÜber die Auf- merksamkeit. 3. Etiam sine magistro vitia discuntur.(Seneca.) 4. Gertrud und Hedwig in Schillers„Wilhelm Tell'. 5. Die Furcht vor dem nahen Ende der Welt. 6. Früh übt sich, was ein Meister werden will.(„Wilhelm Tell“ III, 1.) 7. Gedanken sind zollfrei. S. Wodurch haben sich Philomon und Baucis die Gunst der Götter erworben?(Nach Ovid Metam. VIII, 611—724.) 9. Was hat Dorothea erlebt, bevor sie Hermann kennen lernte?(klassenarbeit.) 10. Uber Moltk esfeste. 11. Warum heibt der Pfarrer in„Hermann und Dorothea“ die Zierde der Stadt? 12 a. Motlthalis ist des Feuers Macht. b. Mein Steckenpferd.(Klassenarbeit.)


