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iſt 1625 ſtatt 1624 zu leſen; die Puncte der Umſchriften ſind ganz kleine Kreuze; unter dem Wappen ſteht, kaum zu ſehen, PL-O. Zu Nr. 131: Chriſtoph Lorenz Ruckedeſchel, Münzmeiſter in Baireuth. Nr. 134 fehlt die Jahrszahl 8 links und 3 rechts neben dem Wappen. Nr. 137 ſteht ein Punct nach IN(inserviendo). Nr. 188 nachzutragen: die Wappen neben dem St. Georg ſind das der Burg Friedberg und das der Grafſchaft Kaichen, der Adler hält das Wappen des Burggrafen und das ſeiner Gemahlin Euphroſyne Suſanne von Degenfeld. Nr. 189 ſteht nach FURSTENBERG kein Punct, ſondern ein Komma; IN iſt beide Male vom folgenden Wort getrennt; in Ausbeut ſteht vor T kein V, ſondern U. Nr. 196 l. v. J. 1793. Nr. 204, 205 und 206 enthalten außer den gewöhnlichen noch die Wappen von Frankenſtein, Itter, Pleſſe und Eppſtein. Nr. 209 iſt das A in ANNO ein umgekehrtes V. Nr. 225 l. v. J. 1653. Nr. 235 muß der Strich nach potentiss ein ſenkrechter ſein. Nr. 240 ſteht am Arm des Bruſtbildes ein ſehr verſtecktes S, das den Hauauer Graveur Georg Ludwig Schepp bezeichnet(von demſelben ſind Nr. 246— 249); die letzten Thaler von Bieberer Silber wurden 1802 geprägt. Zu Nr. 252 iſt zu bemerken: Wolfgang Julius gb. 1622 regierte von 1641 bis 1676, wo eine Theilung ſtattfand, gemeinſchaftlich mit drei Brüdern, wurde 1658 kaiſerlicher General und 1665 Generalfeldmarſchall der gegen die Türken ver⸗ bündeten Armeen. Nr. 253 iſt nach den neuſten Forſchungen(im Katalog der Schultheßſchen Sammlung) ſo zu berichtigen: Volkmar Wolfgang † 1580 und Ernſt VI † 1562, Söhne von Ernſt V, regierten von 1552 an gemeinſchaftlich, erſterer von 1562 an allein. Nr. 254 iſt Vianae zu ſchreiben; Simon Heinrichs Gemahlin Amalie erbte die Herrſchaften Vianen und Ameiden, wozu die Burggrafſchaft Utrecht gehörte; 1725 wurden dieſe Beſitzungen an Holland verkauft. Nr. 260 l. die fünf Fürſten. Zu Nr. 275: Sophie, T. des Kurf. Joh. Georg von Brandenburg, vermählt 1582 mit dem Kurf. Chriſtian I von Sachſen, ſtarb 1662. Nr. 296 l. 1666 ſtatt 1665. Nr. 327 das Todesjahr richtiger 1621. Nr. 332 Rev. ſteht oben am Ende der Umſchrift JY, am Anfang derſelben 0; die beiden durch eine Roſette getrennten Buch⸗ ſtaben bedeuten 0„ 9. Nr. 341 l. Caen. Nr. 350 iſt die Erklärung zu verbeſſern: comes Musochi, dann baro Retennii(ital. Retegno) imperialis. Zu Nr. 352: Albrecht wurde ſchon 1595 Statthalter; 1598 verzichtete Philipp II ganz auf die Niederlande zu Gunſten ſeiner T. Iſabella und ihres künftigen Gemahls; die Vermählung war 1599. Nr. 356 iſt zu ſchreiben GRONSF-EIT; richtiger iſt dieſer Thaler ein Gronsfeldſcher zu nennen; die Grafſchaft kam 1746 durch weibliche Erfolge an einen Grafen von Törring. Zu Nr. 407: Juſtin de Beyer gb. 1668, Stempelſchneider in Bern, † 1738. Nr. 409 trägt auch auf dem Revers den Namen F F. d. i. Friedrich Fechter, Stempelſchneider in Baſel 1629 bis 1653. Zu Nr. 410: die Nothklippen ließ der Gouverneur Juſtin von Naſſau ſchlagen. Zu Nr. 411: Thomas Iſenbein Münzmeiſter in Bremen 1634 bis 1664. Nr. 416 gehört ins Ende des 15. Jahrhunderts, denn Cöln erhielt 1484 das Münzrecht. Nr. 423 Rev. hat ſtatt der Puncte Blumenkreuze, Nr. 424 dagegen wirkliche Puncte. Nr. 424 iſt nachzutragen: unter dem Wappen des Rev. AW d. h. Asmus Wagner Münzm. in Erfurt 1617 bis 1624. Nr. 425 und 426 werden im Schultheßſchen Katalog für Vier⸗ und Zwei⸗Guldenſtücke erklärt. Nr. 428 Avers fehlt der Name L. S d. h. Lorenz Schilling. Nr. 445 iſt vom Münzm. Engelbert Kettler. Nr. 451 iſt das Monogramm HI H Heinrich Johann Hille.
Zu Nr. 525: Sophie Louiſe ſt. den 29. Juli 1735. Nr. 530 hat das letzte A in dem Wort
NATURA einen franzöſiſchen Circumflex als Zeichen der Länge. Nr. 532 iſt das p mit Kreuz ein 7


