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u. 99, H u. B(Bonhorſt)— IN RECTO DECVS Roß.— Randſchrift: DAS LAND DIE FRUCHTE BRINGT IM HARTZ DER THALER KL.INGT
Thlr. v. J. 1720 aus der Dorotheengrube bei Clausthal: GEORGIVSD-G-MAGBRIT-FR-ET-HIBREXD:(der engliſche Titel: Magnae Br. Franciae et Hliberniae rex fidei defensor) Bruſtbild mit Lorbeerkranz, unten HGB(Bonhorſt).— BRUNS-ETLUNDCGXSRIA-THES-ET'EIL. Wappen umgeben vom Hoſenbandorden, deſſen Deviſe HONI SOIT OUI MAL Y PENSE, darunter DIEEU ET MON DROIT— Randſchrift der Hexameter: SPES DORTHEA NOVAS NOVA PRAEMIA LARGIUS AFFERT
Das Erzſchatzmeiſteramt(vgl. Nr. 113) erhielt Hannover 1710, als Zeichen desſelben erſcheint ſeitdem im Wappen die Kaiſerkrone.
Georg II. 1727 bis 1760, Ducat v. J. 1736 wie neu: GEORGIEDG-MBRFETHREXFD'BET-LD'SRTATETE: Wappen.— NECASPERATERRENTD Roß, unten 1736 AUR: HERC:(aurum sylvae Hercyniae, Harzgold.) Friedberg Burggraf Johann Eiiel Diede zum Fürſtenſtein 1745 bis 1748, Gulden v. J. 1747: MONETA CASTRI IMP FRIDBERG:(imperialis) Ritter Georg mit Fahne, auf jeder Seite ein Wappen.— FRANCISCVS D G ROM: IMPS-A1747: Kaiſeradler mit Reichsapfel auf der Bruſt, in jeder Kralle ein Wappen, daneben RACIH DEM REICIIS FVS: Unten ² u. CP.S: (Chriſtian Philipp Spangenberg in Clausthal)
Die Stadt Friedberg kam ſammt den 12 dazu gehörenden Dörfern 1802 an Heſſen⸗Darmſtadt, die Burg ſelbſt ſollte nach der Beſtimmung von 1806 dem letzten Burggrafen bis zu ſeinem Tode verbleiben(er ſt. 1819), wurde aber ſchon vorher, 1817, an den Großherzog abgetreten. Die Burg⸗ mannen(88 im J. 1400, 77 im J. 1804) mußten alle von altem Adel ſein; 12 davon theilten mit dem Burggrafen die Regierung. Das Münzrecht wurde 1541 erlangt, 1569 zuerſt ausgeübt. Fürſtenberg(Reichsf. 1664, mediatiſirt 1806), Joſeph Wilhelm Eruſt 1704 bis 1762, Aus⸗ beutethlr. v. J. 1729:10S:WILIH:ERN:SR:I(Punct fehlt) PRINC:INFURSTENBERGLANDGRAV: INBAAR&STUHLINGEN&C: Bruſtbild, am Arm V.(Veſtner in Nürnberg)—
AVSBEVT THALER VON S1OSEPHS COBOLD UND SILBER ZECHE. 1729. Anſicht des Bergwerks im Kinzinger Thal.
Hanau⸗Münzenberg(beſtand 1451 bis 1642) Philipp Moritz geb. 25. Aug. 1605, regierender Graf 1627(von 1612 bis dahin Vormundſchaft der Mutter Katharina) ſt. 3. Aug. 1638, Thlr. vom letzten Jahr: PHILIP:MAVR:COMIN-HAN:ET RIII:DOM:IN. MVNTZ:(comes in Hanau et Rhineck dominus in Müntzenberg) Viereckiges auf die Spitze geſtelltes Wappen(Rhineck, Hanau, Münzenberg), daneben 1 u. 6, 3 u. 8.— FERDINANDVSIIID:G:ROMIMP:SEM:AVGVSTVS“ Reichsadler, oben Monogramm LA
Das Hanauer Wappen ſind drei rothe Sparren in Gold, das von Rhineck fünf goldne Quer⸗ balken in Roth, das Münzenberger Roth über Gold. Münzenberg ſtarb 1256 aus; an Hanau kam
aber nur ein Sechstel der Erbſchaft; Rhineck wurde im 14. Jahrh. erworben. 4*


