Druckschrift 
1 (1869)
Entstehung
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wonach ſich das gedruckte Verzeichniß richten mußte. Die langweilige immerwährende WiederholungAvers, Revers habe ich dadurch vermieden, daß ich die beiden Seiten der Münzen durch einen wagerechten Gedankenſtrich von einander ſchied. Die ſenkrechten Striche deuten das Ende der Zeilen an. Die Aus⸗ drücke links und rechts ſind vom Standpunct des Betrachtenden aus zu nehmen; die Richtung der Bruſt⸗ bilder iſt überall, wo nichts darüber geſagt iſt, nach rechts; das Metall iſt da, wo es nicht näher bezeichnet iſt, Silber; die Goldmünzen, die ſämmtlich in dieſem erſten Theil vorkommen, ſind an dem Wort Ducat zu erkennen. Die Thaler ſind mit nur zwei Ausnahmen(Nr. 124 und 131) zwetlöthige Species⸗ oder Conventionsthaler, Gulden iſt die Hälfte derſelben genannt. Hinſichtlich der Seltenheit habe ich nichts beigefügt, weil die Münzen keine verkäuflichen ſind; hinſichtlich der Beſchaffenheit hielt ich es für genügend nur beſonders ſchlechte und ungewöhnlich ſchöne Erhaltung zu erwähnen. Die Größe iſt mit Rückſicht auf die bevorſtehende Einführung des franzöſiſchen Syſtems nach Millimetern angegeben.

Nicht zu überſehen iſt, daß nach 1766 nur noch eine einzige Münze von 1768 vorkommt, nämlich Nr. 249. Bei den alten Hanauer Münzen konnte ich die Namen der Münzmeiſter nicht ausfindig machen. Sollte ſich noch irgendwo etwas finden, was darüber Aufſchluß gibt, beſonders über 8 M und den bis ungefähr 1670 vorausgehenden M G, ſo bitte ich um gütige Mittheilung. Denſelben Wunſch ſpreche ich aus in Betreff näherer Lebensumſtände des Steuerraths Camp. Bei der Fortſetzung, dem Verzeichniß der Medaillen, würde ich ſolchen Angaben, wie auch etwa erfolgenden Berichtigungen, gern eine Stelle

einräumen.