Druckschrift 
2 (1857)
Entstehung
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1. Aj. 556 ff.(547 ff. W.)

AlI. 1εένοο vcας οον τενπυας 2εον νς ε&eπαιαας έiσQnPldray, 0 10½, GE 101 ⁴ι6 ꝙο ε⁴οσαα μοόιιιιιννεεπιαιινειαοσινσι d³2α αε σeσν⁴αεεμον.

Diese vielbesprochenen Worte bilden bekanntlich die erste Antistrophe in der be- rühmten Ekkyklemascene im Ajas.*) Tekmessa hat die Zeltvorhänge mit den Worten zurückgeschlagen:

700 d⁶νυιοιμοοοσέισππειι εεεeoτ dο

10 1 0e rOG⁴ ες ας εένων νυοει⁷. Die salaminischen Mannen des Ajas überzeugen sich nun selbst durch eigene Anschauung von der wahnsinnigen That ihres Herrn und von dessen trostlosem Zustand. Sie stehen stumm vor Entsetzen im Anblick des gefallenen Helden da; doch kaum hat dieser die Seinen erblickt,(die ihn bisher in ganz anderer Umgebung zu sehen gewohnt waren), als er sogleich, bei ihrem Anblick von der Tiefe seines Leides von neuem auf das er- schütterndste ergriffen, zuerst diese seine Getreuen anredet:

à00 qidoα ναάά̈ννεασα, ⁴έ̈ωνωιο εέν³εέυν Hραων

110ε Ʒτν Ʒνμαόιοιιεςι m⁹⁵ι⁹ν

108096 10n oloy dοτι νιαάα –αο‿ς Ʒ⁴eν

G,+νοκφσ³]σμν τπυ‿εετα.

Es sind die treuen Salaminier, die ihn umstehen, durch die heimatlichen Bande des einen Vaterlandes Salamis, durch die gemeinsame Seefahrt von der fernen Insel nach Trojas Gestade und durch die lange Kriegsgenossenschaft fest an ihn gefesselt. Es sind die einzigen, die um dieser treuen Genossenschaft willen mit in sein Leid hineinge- zogen werden; die wirklich das Weh ihres Herren mitempfinden müszen, während alle andern ihn verhöhnen und das Argiverheer ihn steinigen will. Ihnen braucht Ajas die erschreckliche Wahrheit seiner Frevelthat und seines Wahnsinns Folgen nicht zu ver- heimlichen; er weist sie selbst darauf hin mit den Worten:ach, meine getreuen Schiffs-

1) Vgl. meine Scenische Analyse des Sophokleischen Dramas Ajas Mastigophoros. Hersfeld 1850.

8. 24 flf. 1