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1 (1856)
Entstehung
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und übel vor Dir gethan, auf dasz Dua Recht behaltest in Deinen Worten, der tiefe Schrei konnte ebensowenig aus eines Heiden Herzen empordringen, als der die Wolken durchbrechende Hülferuf:errette mich von den Blutschulden Gott, der du mein Gott und HIeiland bist, dasz meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme. Denn in das Angesicht des heiligen Goftes und seines verzehrenden Feuers wird die Sündenthat ni cht gestellt; nur die Lichtgestalten der personificierten Gerechtigkeit und ihrer Wächter stralen in der Höhe, und die mächtigen Wirkungen der verletzten Gottheit machen sich in dämonischer Stärke fühl- bar. Es ist am Ende doch nur eine 10 1οο ꝛ⁴oανο, die ihre Todesschatten in die Seele des Thäters wirft, wenn auch der Bereich dieses ⸗⁴ονμ bis zum Aether, zu des Olympos Höhen sich erweitert. Erst als sich auch die Hellenen durch das freimachende Wort des Evangeliums hinwandten 100 10 90 ½ 1emπ 2υν*⁴⁴αμιυ dουσ⁵εedetν 80 νμι τᷣααά m⁷⁹η, wie der Apostel Paulus der aus der Nacht des Heidentums in das gnadenreiche Licht des Sohnes Gottes erhobenen Gemeinde zu Thessalonice bezeugt, kam auch des Gesetzes und des Fluches volle Offenbarung zu ihnen, und so lehrtesie wie uns noch heut zu Tag das ewige Wort der Warheit die Zeugnisse aus des eigenen Volkes Vergangenheit in ihrer wahreu Gestalt erkennen.