Uber die Jagd bei den Griechen. Dritter Teil.
Die Ausübung der Jagd. ——
Der Hund. de Eueye däysty, elne dν σιρυννσQμαιςατεεοο τα εννοωστεεμοο dsyxrat ν. Ael. VII. 10. Die Wertschätzung des Hundes.
Unter den Gehülfen des griechischen Jägers nahm seinen hervorragenden Diensten entsprechend der Jagdhund, der im Laufe der Zeiten aus einem Sklaven zum treuen Freund emporgestiegen war, den ersten Rang ein, und darum mag er auch hier den andern Jagdgehülfen vorgehn. Eine Inschrift ¹) auf dem Grabe eines thessalischen Jägers Hippaimon nennt in bezeichnender Reihenfolge nach dem Namen des Herrn zwar zuerst den des Leibrosses, wie es in dem pferdetummelnden Thessalien selbstverständlich war, darauf aber den des mitbegrabenen(s 1 ϑεσσπσεν συνιεεασmœσα Poll.) Jagdhundes Lethargus und dann erst an letzter Stelle des Dieners, und dem entspricht die sicher nicht zufällige Reihenfolge in der Aufzählung der Gehülfen des Jägers, der uνeꝓνοο νυωνννινουτον bei Pollux²), wo Hunde und Pferde vor den Jagdsklaven und unter diesen wieder der Rüdemeister und Pferdebursche vor dem Netzsteller und Netzwächter stehen. Der Jagdhund, dem griechischen Jäger vor Jahrtausenden éêbenso unentbehrlich wie dem Weidmann unserer Tage, füllte seine Stelle ja so gut aus, daſs er der ganzen Kunst den Namen gab. Die Jagd ist dem Griechen die Kunst der Hundeführung(ævvypyedia, xuviyαον, euipi, u,pοeν. IH T0ν uννανν dναꝓ ebipειν νασεται Gdναυνινμσς τ εαοων /Poll. 5, 17) und der Jäger selbst schon bei Homer der Hundeführer(vvnyéris,&nαeνο d. i. 6 τπέννας επ⁴ꝓρνό der, welcher Hunde zur Jagd anführt)).
¹) Poll. on. 5, 47: dedg uεy Tnnatucwy Jroμν*1ᷣ„ νmι Ʒ½ Idæοm] xab uᷣ Ai daνοεα να eοdnovr Bd„i⁵. ²) 5, 17: æb ovregy uvpérou zuee, Tnnoο, τνy‿ς, n ꝓυννeςε, duruayyοε, rοnrye x. r. 1 ²⁹) Vgl. Teil I, p. 17, Anm. 28. 7 B


