Druckschrift 
1 (1888)
Entstehung
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ist so interessant, daſs wohl jeder das, was sonst sein Herz erfreut, vergiſst, wenn er sieht, wie es aufgespürt, gefunden, verfolgt und gefangen wird. Und war es gefangen und erlegt, erfreute es durch sein vorzügliches Wildbret, das beispielsweise in Athen in solchem Ansehn stand, daſs Aristophanes¹³) statt des sprichwörtlichenin lauter Wohlsein scherzhaft von einem Leben in lauter Hasenbraten spricht. Auch in dem Wettstreit, der in den Rittern desselben Dichters zwischen dem Wursthändler und Kleon um die Gunst des Demos geführt wird ¹⁴) und zu dem die beiden Nebenbuhler mit wohlgefüllten Speisekörben erscheinen, spielt der Hasenbraten eine gewichtige Rolle. Denn obgleich Kleon anfangs durch die Menge und Feinheit seiner Leckerbissen im Vorteil ist, läuft ihm jener doch dadurch den Rang ab, daſs er ihm den allerschmackhaftesten, den Hasenbraten stiehlt, auf den er besonders gepocht, hatte. Freilich hatten sich die Athener dieses Lieblingsgenusses zu Aristophanes Zeit nicht allzuhäufig zu erfreuen, da in Attika selbst, wie wir oben sahen, damals keine Hasen gejagt werden konnten und die aus den Nachbarlandschaften, besonders aus dem hasenreichen böotischen Tiefland eingeführten wegen des Kriegszustandes als Konterbande galten.

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¹3) ed. Kock, Wespen 709: Cij e*πασι ⁴άα̈υνκ⁴οαα für Gi εν τμασ ἀe˙ασς. ¹⁴) ed. Kock, Vers 11511262.