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Im Winter: Bekanntmachung der wichtigſten Thiere, vorzüglich der oberen Klaſſen, mit bi neiih auf die einheimiſchen: G. L. Kutſch.
1 Mathematik: 3 St. w. Im Sommer: Zifferrechnen und die 4 Species: G. L. Kutſch.—
Im Winter: Zifferrechnen in ganzen Zahlen, ausgedehnt auf benannte Zahlen; Anfänge der Bruchrechnung: G. L. Kutſch.
2 Techniſche Lehrfächer.
1. Schönſchreiben: im Srune und Winter 1 St. w. in Tertia G.; 2 St. in Tertia R.; 2 St. in Quarta Comb.; 2 St. in Quinta: Z.L. Storck.
2. Zeichnen: im Sommer und Winter 1 St. w. in Tertia G.; 2 St. in Tertia R.; 2˙ St. in Quarta G.; 1 St. in Quinta: Z.L. Storck.
3. Geſang: 6 St. w. im Sommer und Winter: nämlich 2 St. für die Anfangs⸗ gründe; 4 St. für die einzelnen Stimmen, die bisweilen zum Chorgeſang vereint werden: Cantor Kapmeier.
4. Gymnaſtik. Während des Sommers 4 St. w.: Turnübungen unter Leitung des Z.L. Storck und des B. L. Berkenbuſch. Ebenſo fanden Schwimmübungen während des Sommers ſtatt von 5 Uhr Abends an, an den Tagen, an welchen nicht geturnt wurde.
II. Chronik des Gymnaſiums.
Die Schulen im Sommerſemeſter des abgelaufenen Schuljahres von Oſtern 1859 bis 1860 wurden, nachdem Tags vorher die zur Aufnahme in das Gymnaſium Angemeldeten geprüft worden waren, am 2. Mai eröffnet, und nach vollzogenen Klaſſenprüfungen am 20. und 21. September, ſowie nach erfolgter Verſetzung der Schüler und Entlaſſung der zur Univer⸗ ſität Ubergehenden am 22. September geſchloſſen; das Winterſemeſter dagegen begann, nach vorgegangener Aufnahmeprüfung, am 10. October und dauerte bis zum 28. März an welchem


