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1. Teil (1910)
Entstehung
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X ²2+ y 2= 25 ist gegeben. Eine Sehne senkrecht zur x Axe ist 6 Einheiten lang. In den End- punkten dieser Sehne wird der Kreis geschnitten durch eine Parabel. Das Flächenstück zwischen Kreis und Parabel ist zu berechnen. 2. In den Ecken eines Dreieckes mit der Seite a= 45 cm und den Winkeln a= 72° 24= 63° 32˙ sind auf den Seiten in derselben Drehungsrichtung die Lote errichtet. Wie gross ist der Inhalt des von diesen Loten gebildeten Dreieckes?

3. Schulreisen. Im Anschluss an die Maturitätsprüfung unternahmen unter der Führung der Professoren W. Schiller, G. Haltrich und Dr. H. Connert auch eine Dame hatte sich angeschlossen 19 Schüler, Abiturienten und Schüler der 8. Klasse, eine auf 17 Tage berechnete Reise nach Italien. Die Route war: Budapest, Fiume, Ancona, Rom, Neapel (Pompei, Capri) und zurück über Foggia, Ancona. Auf die Besichtigung Roms wurden 5, auf das herrliche Neapel und seine Umgebung ebenfalls 5 Tage verwendet. Das Wetter war denkbar günstig. Die in reichstem Masse zufliessenden Eindrücke bildeten für die Jungen einen unzweifelhaften Gewinn zu dem, was sie in ihrer bisherigen Schullaufbahn gelernt hatten. Die Reisekosten betrugen pro Person durchschnittlich 180 K, wozu der Schulreisefond noch mit einem Betrag von 1000 K zur Erleichterung der Fahrt und Unterstützung Einzelner beisprang.

Eine zweite Schulreise fand ebenfalls am Schlusse des vorigen Schuljahres unter Leitung des Professors Otto Phleps statt. Es nahmen von Professoren noch Professor Arnold Müller daran teil, von Schülern acht Schüler, welche die siebente Realschulklasse absolviert hatten, ein Schüler, welcher die 7. Gymnasialklasse absolviert hatte, drei Schüler, welche die 6. Real- schulklasse absolviert hatten. Auf der Reise wurden berührt Deva, Hunyadboicza, Néômet-Bogsän, Resiczabänya, Werschetz, Weisskirchen, Flugsandgebiet, Bazias, Donautal bis Orsova, Ada-Kaleh, Herkulesbad und Domogled, Gredistye mit den Ruinen des alten Ulpia Trajana. Die Reise dauerte im ganzen 14 Tage und es wurde dadurch der Reisefond mit 400 K in Anspruch genommen.

4. Schulfeste. Am 9. September nahmen die Lehrer und konfirmierten Schüler beider Anstalten das Abendmahl. Am 4. Oktober wurde in herkömmlicher Weise das Namensfest Sr. Majestät unseres Königs gefeiert, wobei Gymnasialprofessor Alfred Kamner die Festrede hielt. Am 11. Oktober unternahmen sämtliche Klassen beider Anstalten einen gelungenen Ausflug nach Grosspold. Die Karfreitagsfeier wurde in der üblichen Weise begangen. Die Schüler der VIII. Gymnasialklasse Hermann Schuller und Hellmut Seraphin hielten selbst- verfasste Vorträge, jener eine Rede über das Thema»Der Grosse fällt, das Grosse bleibt«, dieser ein Gedicht unter dem Titel:»Der Blinde nur hat keinen Gott.« Über Anordnung des Landeskonsistoriums fand am 8. April, dem 100. Geburtstage Stefan Széchényis, eine Gedenk- feier statt, bei der Gymnasialprofessor Dr. Hans Connert die Festrede hielt, während bei der Verfassungsfeier am 11. April die Ansprache vom Gymnasialprofessor Michael Csaki gehalten wurde. Das Maifest sämtlicher evangelischen Schulanstalten fand am 28. Mai statt.

5. Visitationen. In den Tagen vom 25. 29. April unterzog Herr Oberstudiendirektor Béla von Walther beide Anstalten einer Visitation. Herr Stadtpfarrer D. Adolf Schullerus hospitierte gelegentlich bei den frisch angestellten Kollegen und Ubungskandidaten.

6. Die Hermannstädter allg. Sparkassa und die Bodenkreditanstalt machten auch in diesem Schuljahr aus ihrem Reingewinn den beiden Anstalten grosse Schenkungen, für die auch an dieser Stelle der wärmste Dank ausgesprochen wird.