Druckschrift 
2 (1896) 1724-1812
Entstehung
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Geschichte und Erdkunde. 3 St. w. Geschichte vom Beginne des Miittelalters bis zum Jahre 1618 nach Herbsts hist. Hilfsbuch 2. und 3. Teil. Geographische Wiederholungen(Sehaub). Mathematik. 4 St. w. Oberprima. Planimetrische Konstruktionen, Repetitionen und

Aufgaben aus allen früheren Pensen. Elemente der analytischen Geometrie. H enkel.) Unterprima Gleichungen 2. Grades mit mehreren Unbekannten; diophantische Gleichungen; Zinseszins- und Rentenrechnung nach Bardey; Beginn der Stereometrie; planimetrische Kon- struktionen.(Wagenknecht.) Aufgaben für die Abiturienten: Im Herbst. 1. Ein Dreieck zu zeichnen, wenn gegeben ist die Grund. linie, die zur zweiten Seite gehörige Höhe und die zur dritten Seite gehörige Mittellinie. 2. Ein Bruch bleibt seinem Werte nach unverändert, wenn man den Zähler um 2, den Nenner um 3 vergrössert. Er verwandelt sich 4 in den umgekehrten Bruch, wenn man den Zähler um 3 vergrössert, den Nenner um 3 verkleiuert. Wie heisst der Bruch? 3. Einer Kugel vom Halbmesser r= 8 dm ist ein gerader Kegel einbeschrieben, dessen Höhe dem Durch- messer der Basis gleich ist; wie gross ist das Volumen des Kegels? 4. Von einem Dreieck kennt man die zur Seite e gehörige Höhe h. 20 m, den Winkel 124⁰ 58 34, durch welchen diese Höhe geht und den Winkel 42= 430 36 10; man soll die Seiten des Dreiecks berechnen. Im Frühjahr. 1. Ein Parallelogramm zu zeichnen aus beiden Höhen und einer Diagonale. 2. Zwei Würfel haben zusammen einen Kubikinhalt von 9990 cbm. Wie gross sind die beiden Kanten, wenn ihre Summe 30 m beträgt? 3. Der Radius der Basis eines geraden Kegels ist r= 5 m, die Höhe H= 9 m. In der Entfernung e 3,6 m von der Spitze wird parallel zur Basis eine Ebene gelegt; wie gross ist der Mantel des hierdurch entstandenen Kegelstumpfes? 4. Die 2 Seiten eines Dreiecks a und b sind bezw.= 65,259 m und 39,564 m, der Gegenwinkela der Seite a ist doppelt so gross als der Gegenwinkel der Seite b. Es sollen die Winkel des Dreiecks berechnet werden. Physik. 2 St. w. Statik und Dynamik der festen, flüssigen und gasförmigen Körper.

Akustik nach Trappe.(Wagenknecht.)

Ober-Sekunda. Ordinarlus: Oberlehrer Prof. Dr. Wackermann (von Mitte Juni bis Weihnachten erst w. H. L. Dr. Blackert, dann w. H. L. Engelhardt.)

Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische. Erklärung der Apostelgeschichte und ausgewählter Abschnitte aus neutestamentlichen Briefen. Wiederholungen aus früheren Lehrpensen. (Reinhard.) b) katholische. Die besondere christliche Sittenlehre nach dem Lehrbuch von König. Wiederholung des Diöcesen-Katechismus im S. Die allgemeine Glaubenslehre oder Lehre von der göttlichen Offenbarung. Wiederholung des Katechismus. Einige kirchliche Hymnen im W. (Weber.)

Deutsche Sprache. 3 St. Literargeschichtlicher UÜberblick über die mittelhochdeutsche Periode mit Vorlegung und Besprechung grösserer Proben(namentlich aus dem Nibelungenliede und aus Walther von der Vogelweide). SchillersWallenstein und GoethesGötzÜ. Das Wichtigste über die Dichtungsarten. Vorträge der Sechüler über Selbstgelesenes und über Themata aus den verschiedensten Gebieten des Unterrichtsstoffes. Besprechung der Aufsätze.(Wackermann, von Mitte Juni bis Weihnachten Kilb.)

Themata zu den deutschen Aufsdtzen: 1. Der deutsche Soldat in LessingsMinna von Barnhelm. 2. Das wahre Glück liegt nicht ausser uns, sondern in uns. 3. Der Gang der Handlung in GoethesHermann und Dorothea. 4. Die Bedeutung der Blumen für Haus und Leben der Menschen. 5. Warum erscheint uns die Gestalt Siegfrieds so anziehend? 6. Welche Bedeutung hat in SchillersWallenstein das Lager für die ganze Trilogie? 7. Charakteristik Max Piecolominis(oder Buttlers). 8.(Klassenarbeit.) a) Es liebt die Welt das

Strahlende zu schwärzen und das Erhabne in den Staub zu ziehen. b) Das Schicksal des Polykrates verglichen mit dem des Krösus.