Druckschrift 
1. Th. (1879)
Entstehung
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5* 5 Ausgetreten 5 ½ 2 5.

4 VI 37 37 31 1 5 V 47 3 3 1 46 40 6 IV. 37 1 36 25 1 10 UIII 42 2 40 36 4 OIII. 22 3 3 22 20 2 UII 21 1 1 21 18 1 2 OII 13 1 1 13 10 2 1 UI 12 2 10 9 1 OI. 8 1 3 6 5 1

239 9 15 2 231 194 6 1 30

Die Frequenz der Schule hat ſich in dieſem Jahre nicht verändert. Der Beſtand am Schluß des Schuljahres iſt ganz derſelbe wie im vorigen Jahre. Der Eintritt neuer Schüler während des Schul⸗ jahres hat ſich in erfreulicher Weiſe von 17 auf 9 vermindert, der Beſtand am Anfange des Schul⸗ jahres um 7 gegen das Vorjahr vermehrt; die Zahl der im Laufe des Schuljahres Ausgetretenen iſt um 1 höher als im vorigen Jahre. Von den aus Prima ausgetretenen 5 Schülern ſind 2 Abiturienten, 3 wegen Disciplinarvergehen ausgeſchieden.

3. Chronik des Gymnaſiums.

Im verfloſſenen Schuljahre iſt das bedeutendſte Ereigniß im äußeren Leben der Schule die Be⸗ ziehung des neuen Gymnaſialgebäudes.

Da die Räume des alten Gymnaſiums nicht mehr für die Zahl der Schüler ausreichten und hieraus zahlreiche, zum Theil geſundheitsſchädliche Nothbehelfe entſprangen, auch die Nähe des Exercier⸗ platzes der Kaſerne den Unterricht ſtörte und beeinträchtigte, ſo beſchloß das Großherzogliche Miniſterium des Innern im Jahre 1872 dem Gedanken eines Neubaues näher zu treten. Nach längeren Verhand⸗ lungen bewilligte die Volksvertretung mit dankenswerther Liberalität 240,000 M. für den Neubau und 12,600 M. für Mobiliar. Der Bauplan wurde von dem Großh. Kreisbauamte hier entworfen; die Aus⸗ führung wurde unter ſteter Betheiligung des Großh. Kreisbaumeiſters Herrn Baurath Holzapfel durch den Großh. Bauamts⸗Acceſſiſten Herrn Reuling geleitet.

Mitte December 1878 war der Bau vollendet und die Einweihungsfeier bereits feſtgeſezt. Da ließ der ſo beklagenswerthe Tod der höchſtſeligen Großherzogin Alice bei der in allen Kreiſen der Be⸗