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1. Abth. (1843)
Entstehung
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b) Wiſſenſchaften.

1. Religion in 2 Stunden wöchentlich, in einer Stunde der Anfang der Glaubens⸗ lehre nach dem Münchner Unterrichtsbuche, in einer der Anfang der bibliſchen Geſchiche des A. und N. T. nach Kabath.

2. Rechnen in 4 Stunden bei dem Gymnaſiallehrer Janske, die vier Species mit unbenannten und benannten Zahlen, die gewöhnlichen und die Decimalbrüche nach Brettner.

3. Geſchichte und Geographie, jede in 2 Stunden wöchentlich, bis zu ſeinem Abgange bei dem interimiſtiſchen Lehrer Huber, ſodann bei dem Gymnaſiallehrer Dr. Pohl, welcher jedoch, Behufs anderweitig zu übernehmender Vertretung, von Weihnachten bis Oſtern die Geographieſtunden an den Gymnaſiallehrer Winkler abgab, und ſie dann erſt wieder übernahm. In der Geſchichte wurden biographiſche Darſtellungen aus der alten Geſchichte nach Seemanns Leitfaden, in der Geographie eine allgemeine Ueberſicht der Erdoberfläche, beſonders Europas nach Raumer gegeben.

4. Naturgeſchichte in 2 Stunden wöͤchentlich, bis zu Weihnachten bei dem Collaborator Dr. Gloger, welchem bis Oſtern der Collaborator Dr. Matzek folgte, worauf der Colla⸗ borator Dr. Becker die Stunden übernahm. Den Hauptgegenſtand des Unterrichts machte eine Einleitung in die Naturbeſchreibung aus, mit Hinweiſung auf die Unterſchiede organiſcher und unorganiſcher Körper.

c) Techniſche Fertigkeiten und Künſte. (Siehe das Nachſtehende).

Der Unterricht im Zeichnen, Singen und Schreiben.

Den Zeichnenunterricht ertheilte Profeſſor Schall in 5 Abtheilungen und 14 Stunden wöchentlich ſo, daß Sexta und Quinta, ihrer Stärke wegen, jede in Apei varollele Cötus mit je zwei Stunden wöchentlich getheilt, in Quarta und Tertia, nachdem die für den Zeichnenunterricht der Anlagen ermangelnden Schüler ausgeſchloſſen waren, in je 2 Stunden die Uebungen im Körper⸗, Blumen⸗, Landſchaft⸗ und Ornamentenzeichnen mit Bleiſtift, ſchwarzer Kreide und dem Pinſel methodiſch weiter fortgeführt wurden, während auch den Schülern der Secunda und Prima, die ſich weiter fortbilden wollten, dazu in zwei beſondern Stunden Gelegenheit geboten ward.

Den Geſangunterricht ſetzte der Singlehrer Hahn, Kapellmeiſter an der Domkirche, i in ſeiner bisherigen Weiſe fort, indem er die Elemente des Geſangs in Serta in zwei woͤchent⸗ lichen Stunden lehrte, und dieſe in einer Stunde in Quinta vollendete, wobei zugleich in zwei⸗

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