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Fortsetzung (1879)
Entstehung
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Aus dieſer Darſtelung ergiebt ſich zur Genüge, daß Ouid ein Meter war in der Kunſt, den Aus druck hinſichtlich der rhothmiſchen Bewegung ſo wie auch des Klanges maleriſch zu geſtalten. Doch nicht bloß Ovid, faſt alle laſſichen Dichter des Alterthums, römiſche wie griechiche, ricteten hierauf ihr Augenmerl. Ein bolles Verſtündnih derſelben kann daher nur dann erreicht werden, wenn beim Leſen und Erklären ihrer Werte auch auf dieſe Seite ihrer Kunſt gebührende Nückicht genommen wird. In manchen ertlirenden Aus. gaben finden ſich freilih auch Vemerhungen dieſer Art, doch ſind dieſelben meiſ ſo vereinzelt und ohne Zu ſommenhang unter einander, daß durch ſie von der Kaunſt der Dichter in der nachahmenden Darſtllung kein genügendes Bild gewonnen wird. Es wäre zu wünſchen, daß es von Werken ſo formgewandter Dichter wie Orid erllärende Ausgaben gibe, die jene Kunſt ganz beſonders berichſichägten; der Nuben ſolcher Ausgaben würde kein geringer ſein. Sollte die obige Abhandlung ſo wie die vom Jahre 1871 über Lautmalerei dazu Anregung geben und dadurch ſo wie auch durc das Matrral, weches ſie biett, cin tiferes und völlgerrs Verſtändniß nicht bloß Ooids, ſondern der romiſchen Klaſſter überhauyt, befördern helſen, ſo waͤre ihr Zwec erreicht.

Dr. Lüdke.