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IV.
Iudle ler tomwvsem rentis discurdibus actus
Nunc huc, uaue iluc, eruhuo uubis aquasae vertur— Bewegung nach verſchiedenen Rchuungen; desgl. II. 100 II. 157.— Rephulit et facta est inmensi cohin mundi
1II. f. Terrarundue orbem caelumahne, auol imminet arki tsdehnung nach allen Sciten. cf. l. 43. VII. 59.— Hieran vihen ſih die Stilen, in weichen durch die pendeen Verzigliches, Großes, Erhabenes, Gottliches bezeichnet wird: IV. 211. Quxuνqater euuckas, fam muatrem ülia vieit. VI. 185. laier suun fman tui bessit kurtuna mocere- cf. VI. 200. Y. 30⁵. XIII, S9f.— l. 45 1. Nill, 3 1lI. 60. Sustulit ef auunnem maauo comauuine misit. XIII, S42. sim quautas. uon tst hr curpore mrdor
r iu eucle
cf. II, 267. III, 44. VII. XI. 517
Indue frefum wreckas totun disceudere caplum
cf. Xl. 498. 5917.
XII. 219. Das Gewaltige, Schreckenerregende.
durch die dunpfen Vokale ausgedrückt. VI. 1
Adecuta wrawitate sedent
Num tibi, saeroruw sievisshue Ceninururnm lezteres beſonders durch den ſpondeiſchen Ausgang ſowie auch
ſs Swer eaclestes medlo Jase selibus allis
VI, 44. IV, 449. 455. VII. G23. Sucra Jori quereus de semiue Datwamee Der ſpondeiſche Ausgang hebt die Heiligkeit des Ortes herwor. §. 3. Auſeinander folgende Vershälften und Verſe mit gleichen Versfüßen. Da dus Weſen der rhyehuiſehen Malereidrin beſteht daſ di einzeinen Gedanken und Eußfindungen durch die Bewenmg des Verſes maglicſt nachgeahmt und darurch anſchulich gemacht werden, ſo iſ es matürlich, daß Verſe die in Ganzen gleiche Gedanlen ausdrücen, mag dies in paralbier oder in coneraſttender Weiſe geſchehen, auch gleice rhythmiſche Bewegung haben. Wir wollen dies ier zunsehſt hinſhtlich der Anvendung der Vergfiße nachweſſen; ſpäter werden wir auch bei der Beſprechung der Giſuren und der Worifüte darauf zurlckommen müſfn Es finden ſich an dielen Stollen der Meramorphoſen Beifiele, die3in den Hälſten auf einander folgender Verſe ſowie in dieſen ſelbſt gleiche Bersſie aufweiſen Wemm dies nun auch biaweilen bloßer Zufal iſt, oder vielmehr durch die Regelmäßigkeit bedingt wird, mit welcher O. Spondeen und Daktylen in ſeinen Herameterm abwechſeln läßt, ſo lehrt doch genauere Brobarhtung, daß gewohnlich unnüittlbar amf einander folgende gleich gebaute Vershälſten oder Verſe eine gewiſſe Gleichheit des Inhalts erkemnen laſſen. Bisweilen heht der Klang üter allen Zweifel himweg, da O. es liebt, Gleicheit des Sreigniſſes oder Gedantens durch Wiederholung defaben Vorte wizudrickn de Vir wemm diheigen Verß, walce auher iben Brwöüßen au läche Wortfüße enthalten, hier ausſehließen und auf den Abſchnitt verſharen, der don den Wortſühen handelt Nicht haufig kommt es vor, daß Gleichheit des Inhalts durch übereinſtimmenden Bau der beiden Hälften deſſelben Verfes angedeutet wird, wie 3. B. IV. 314. Ilollibus aut toli III, 446. Bt placot at vile IV. 318. Cuam se comuposuit, au cf. 1. 240. III, 437. XII, 120. XIV, 268.
aut mallibus imenhat herhis quod videoque placetque circumspexit auwictus


