Druckschrift 
1 (1914)
Entstehung
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Uber Millet vergl. Künstlermonographie von W. Gensel, Muther:Geschichte der Malerei. III 183 ff., und Muther:Millet in der SammlungKunst Berſin(No. 17).; Karl Eugen Schmidt:Französische Malerei des XIX. Jahr- hunderts(inGeschichte der modernen Kunst, Seemann). Leipzig 1903. S. 43 ff. P. Brandt in seinem Programm(vergl. Anmerk. 9) S. 2 ff.

Die besprochenen Bilder sind ebenso wie bei Meunier der Kunstwartmappe entnommen.

Diese Art Milllets ist fast wie eine Illustration zu der Forderung Volkmanns Naturpr. und Kunstwerk., S. 69:Das Kunstwerk hebt das Wesentliche hervor und verstärkt es, das Nebensächliche läßt es weg, dadurch tritt das tiefere Wesen des Dargestellten treu hervor. Dies führt er dann näher aus an dem Beispiel des Löwen von Barye. Die Mähne ist kein Gewirr einzelner Haare, sondern der königliche Schmud des Lõwen ist als Ganzes erfaßt, wie er ja auch in unserer Vorstellung und der des Künstlers lebt.

Vergl. Zielinski:Die Antike und wir. Leipzig 1911 3, in dem Abschnitt ldealismus in der griechischen Kunst. uch Volkmann:Naturpr. und Kunstwerk. S. 108.Die Kunst hat die Xufgabe, keine fade Verschönerung der Natur zu geben, sondern das Gesehene zu großen typischen Gestalten zu verarbeiten.

Xhnlich Meunier:Die Kunst soll un type général geben.

Neben der Künstlermonographie von Gensel die StudieConstantin Meunier von Eugeène Demolders übers. v. H. Neter-Lorsch. Straßburg 1902. Brandt in seinem Programm. S. 26 ff.

Vergl. Dresdner:Weg der Kunst. S. 86 ff., S. 95 ff.