nach Scheele, Teil II.§ 1— 27 und 37— 52. Lektüre aus Wellers lateinischem Lesebuch. Wöchentlich ein Exercitium oder Extemporale. 77 4. Franzdsisch. 5 St. In a Dr. Stehlich, in b Dr. Hölting. Wiederholung des Pensums von Quinta. Die Formenlehre wird beendet. Plötz, Elementargrammatik, Lektion 61— 112. Exer- citien, Extemporalien. Memorier- und Sprechübungen. Geschichte. 2 St. In a Dr. Schantz, in b Direktor. Griechische Geschichte bis zu Alexander dem Grossen; römische Geschichte bis zur Kaiserzeit. Pütz, Grundriss der Geschichte und Geographie für mittlere Klassen. Teil I.
8 5
6. Geographie. 2 St. In a Heydenreich, in b Grebe. Asien, Afrika, Amerika und Australien. Repetition von Europa. Einiges aus der mathematischen Geographie. Anweisung zum Karten- zeichnen. Seydlitz, Grundzüge.
7. Mathematil. 5 St. I. Rechnen. 3 St. In a Spangenberg, in b Jürgens. Anwendung des
Rechnens mit gemeinen Brüchen und Decimalbrüchen auf Zins-, Rabatt-, Termin-, Verteilungs- und Mischungsrechnung. Einfache Flächen- und Körperberechnungen.
II. Geometrie. 2 St. Heydenreich. Einleitende Formenlehre, die von der Betrachtung der regelmässigen Körper ausgeht und an ihnen die geometrischen Grundanschauungen vermittelt unter Zuhilfenahme zeichnenden und sonstigen Nachbildens. Die Lehre von den Winkeln und Parallellinien, Sätze vom Dreieck bis zu den Kongruenzsätzen einschl.; die wichtigsten Sätze über die Inhaltsgleichheit der geradlinig begrenzten Figuren bis zum pythagoräischen Lehrsatze. Lösen entsprechender Konstruktionen. Koppe, Abschnitt I—IV incl. und Abschnitt VII.
S. Naturgeschichte. 2 St. In a Völler, in b Stange. Im Sommer: Beschreibung und Vergleichung von Pflanzen der Umgegend und Einübung des Linné'schen Systems. Im Winter: Systematische Behandlung der Säugetiere, Reptilien und Amphibien.
9. Zeichnen. 2 St. Karbiner. Freihandzeichnen nach Vorzeichnungen an der Schultafel und nach Wanqdtafeln.
10. Gesang. 2 St. Erdmann. Vierstimmige Chorgesänge nach Noten.
11. Turnen. 2 St. Jürgens. Frei- und Ordnungsübungen wie in VI und V. Hierzu kamen im „Neuen Leitfaden“ mit* bezeichnete Ubungen. Der Turnfähigkeit der Klasse entsprechende Gerät- und Gerüstübungen. Turnspiele.
Unter-Tertia.
Ordinarien: In III, 2a Dr. Hornstein, in III, 2 5b Lange. Wöchentlich 32 Stunden(ohne Gesang
und Turnen). Kursus einjährig.
I. Religion. 2 St. In a Dr. Schantz, in b Lange. Erklärung des II. Hauptstücks, zugleich als Grundlage der christlichen Glaubenslehre. Einübung des III. Hauptstücks. Sprüche und Lieder neu gelernt, andere wiederholt. Das Kirchenjahr. Gründung der christlichen Kirche und ihre erste Ausbreitung nach dem Bericht der Apostelgeschichte. Lehrbuch: Hess. Landeskatechismus.
2. Deutsch. 3 St. In a Krauth, in b Lange. Lektüre poetischer und prosaischer Musterstücke aus Hopf und Paulsiek(Tertia), verbunden mit sachlichen und sprachlichen Erläuterungen. UÜbung im Vortrag und in der mündlichen und schriftlichen Wiedergabe des Gelesenen. Einführung in die Lehre vom zusammengesetzten Satz. Alle drei Wochen ein Aufsatz.


