Druckschrift 
1 (1884)
Entstehung
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und schriftliche Einübung, auch Retroversion. Anfang in zusammenhängender Lektüre nach Wellers Lesebuch. Memorieren von Vokabeln und Mustersätzen; Exereitien; Extemporalien, die, wie das in Sprachstunden als Regel gilt, nach deutschem Diktat sofort in der fremden Sprache niedergeschrieben wurden.

Französisch. 5 St. Dr. Danker. Plötz, Elementargrammatik, Lektion 1 60. Exercitien und Ex-

temporalien wöchentlich abwechselnd.

Geschichte. 1 St. In a Völler, in b Erdmann, im Winter Jürgens. Deutsche Sagen und

biographische Erzühlungen.

6. Geographie. 2 St. In a Völler, in b Erdmann, im Winter Jürgens. Die Länder Europas

mit besonderer Berücksichtigung Deutschlands. Kartenzeichnen. Seydlitz, Grundzüge.

7. Rechnen und Geometrie. 4 St. In a Völler, in b Erdmann. Die gemeinen Brüche und die Decimalbrüche. Regel de tri in Brüchen, vorzugsweise unter Anwendung der Auflösungsweise durch Schluss über die Einheit hin. Böhme, Ubungsbuch No. IX. Vorbereitungen für den geometrischen Unterricht.

Naturgeschichte. 2 St. Völler. Im Sommer: Beschreibung und Vergleichung phanerogamischer Pflanzen. Morphologisches. Im Winter: Beschreibung und Vergleichung von Säugetieren und Vögeln.

9. Schönschreiben. 2 St. In a Jürgens, in bSpangenberg. Übung der deutschen und lateinischen

Buchstaben in stufenmässiger Folge und Anwendung in Wörtern und Sätzen. Taktschreiben. 10. Zeichnen. 2 St. Karbiner. PFreihandzeichnen nach Vorzeichnungen an der Schultafel. II. Gesang. 2 St. Erdmann. Stimmübungen. Einübung von Chorälen und mehrstimmigen Volks- liedern..

12. Turnen. 2 St. Erdmann. Das Pensum der Klasse VI. Hierzu kommen die imNeuen Leit- faden mit bezeichneten und dieser Stufe entsprechenden Frei-, Gerät- und Gerüstübungen; Turnspiele.

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8r

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Quarta.

Ordinarien: In IVa Dr. Stehlich, in IVb Dr. Hölting. Wöchentlich 30 Stunden(ohne Gesang und Turnen). Kursus einjährig.

I. Religion. 2 St. In a Spangenberg, in b Jürgens. Erklärung des I. Hauptstücks und im Anschluss hieran die allgemeinen Forderungen der christlichen Sittenlehre unter Heranziehung der Bergpredigt. Die früher gelernten Sprüche und Lieder wurden wiederholt, neu gelernt zwei Kirchenlieder und 30 Sprüche. Einübung des II. Hauptstücks. Die Einteilung und Reihenfolge der biblischen Bücher nebst Übung im Aufschlagen einzelner Bibelstellen. Die Gleichnisse aus den Perikopen.

2. Deutsch. 3 St. In a Spangenberg, in b Jürgens. Erklärung prosaischer und poetischer Musterstücke aus Hopf und Paulsiek. Mündliche und teilweise auch schriftliche Wiedergabe des Gelesenen. Repetition und Erweiterung des grammatischen Pensums. Satzlehre. UÜbung im Vortrag. Alle 14 Tage ein Aufsatz.

3. Latein. 7 St. In a Dr. Stehlich, in b Dr. Hölting. Wiederholung des grammatischen Pensums von Sexta und Quinta. Einübung des Acc. c. Inf. und des Abl. absol., dann der Kasuslebre