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c. Inschriften auf Gläsern.
Von den hier abgebildeten Gläsern ist Nr. 3 das im Nachtr. III, 184 besprochene Glas, Nr. 1 veranschaulicht die Gattung, wozu das dort unter 183 besprochene gehörte.
69. Gerippte, einhenkelige Flasche in Tönnchenform, aus fast farblosem, dünnem Glase gegossen(s. oben, Nr. 4), im Sommer 1903 an- Peblich auf dem römischen Friedhof an der Gonsenheimerstrasse gefunden. H. em.
Die auf dem Boden stehende Inschrift FRON ist erhaben gepresst; hier ist die Lesung NERO, die auf den beiden anderen gleichartigen. nur zweihenkeligen Flaschen des Mainzer Museums möglich war(s. Körber, Nachtr. III, Nr. 185) gänzlich ausge- schlossen und damit Bohns Vermutung bestätigt, dass wir überall eine Abkürzung des wahrscheinlich in der Gegend des heutigen französischen Departements Seine-Inferieur ansässig gewesenen Fabri- kanten Frontinus vor uns haben.(Der Name ist völlig ausgeschrieben allerdings — nooch nicht vorgekommen; das Adj. lautet Frontinianus). Solche tönnchenförmige Flaschen mit der Inschrift FRON sind schon gegen 3 Dutzend in Frankreich und Deutschland zu Tage ge- kommen(s. Bohn, W. Z. XXIII, S. 3 ff). 3
Vergl. CII. XIII, 10025, 46 p, Korrbl. d. W. Z. XXIII, S. 169.
70. Grünliche Flasche mit vierkantigem Bauch und langem Hals(s. oben, Nr. 2; Katal.-Nr. 5395), gef. am 4. August 1900 beim Bau der Militär-Bäckerei, Rheinallee 111, in einem gemauerten römischen Brunnen. H. 26 cm.
Die auf dem Boden stehende Inschrift ist mit dem sehr dickwandigen Glase zusammen aufgepresst. Sie
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