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4 (1905) Neue Inschriften des Mainzer Museums : vierter Nachtrag zum Beckerschen Katalog ; mit über 100 Abbildungen nach Facsimile-Zeichnungen von Heinrich Wallau / Körber
Entstehung
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62. Flache, stumpfe Bronzenadel mit Loch und Ose(Katal- Nr. 6073), gef. am 11. September 1900 in grosser Tiefe beim Bau des Hauses Hintere Bleiche Nr. 1

(0—&C I A7 25,

Zangemeister las die Inschrift:... G(audia) Ara.„A. (Name des Verfertigers) aus Köln.“ be jedoch die Ortsangabe auf solchen Stücken ganz ungewöhnlich ist, so ist Bohns Lesung: A(uldi) Claudi) Ara(geni oder ähnlich) vorzuziehen. Der Name bezeichnet nicht den Fabri- kanten, sondern den Vesitzer, J44 er eingegraben, nicht gestempelt ist.

Vergl. Korrbl. d. W. Z. XX, S. 68.

63. Drei Fingerringe.

a) Silberner Ring(Katal.-Nr. 4977), gef. am 11. Oktober 1899 im Rhein bei Mainz. Die Inschrift MER steht für Mer Hurle). Vergl. CIL. XIII, 10024, 18 a. Korrbl. d. W. Z. XVIII,§. 232; W. Z. XIX, S. 399 m. Abb. Tfl. 18, 12.

b) Bronze-Ring(Katal.-Nr. 4976), gef. am 11. Ok- tober 1899 im Rhein bei Mainz. Die aus rotem Email sich abhebende Inschrift lautet Mar(ti). Einen silbernen Ring mit gleicher Inschrift(Becker, S. 115, E. 1) be- sitzt das Museum schon seit langer Zeit; er ist am „Dimeser Ort“ gefunden. Lergl CIL. XIII, 10024, 13c, Korrbl. d. W. Z. XVIII. 332; W. Z. XIX. S. 399 m. Abb. Tfl. 18, 13.

c) Bronze-Ring(Katal.-Nr. 6101), gef. angeblich in Mainz am 24. August 1904. Die Inschrift MER ist ebenfalls von Email umgeben; über ihre Bedeutung s. o. Vergl. CIL. XIII, 10024, 18 c, Korrbl. d. W. Z. XXIII, S. 169.

64. Siegelring aus Bronze(kKatal.-Nr. 6102). Alter Bestand. Die Inschrift RSA ist rückläufig, so dass sie auf dem Siegel richtig stand; Gundermann schlägt die Auflösung Saturno vor. Der Ring gehört der spätrömischen Zeit an, oder gar schon der byzan- tinisch-merowingischen.

b. Inschriften auf eisernen Geräten.

ehde Lochbeutel(Kkatal. Nr. 6086); alter Bestand.

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Die schlechte Erhaltung des Stempels gestattet keine sichere Lesung, doch dürfte der Name auf.. ætus an Eehen.

Vergl. Korrbl. d. W. Z. XX, S. 68(wo die Fundangaben zu be- richtigen Fna; das Stück ist wohl Rheintun