gelesen: Hospes, qui casus legisti nostros:„ Sit requies grala, quem pia cura tegit] Ete, precor, ut dicas,„sit tibi kerra levis“. Der erste dieser Verse kam dann durch ein Versehen— vielleicht war er nach- träglich an den Rand geschrieben— an die
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REQVIE 5M NA 88 4 überall(2. 3 und statt C, was ver- XAATECIIéOS p 8 ständlicher wird, wenn ¹ QNI&̊VSEGISTI 3 man bedenkt, dass latei- 1RO5 FEOr. nisch qu keineswegs wie 05 IEF 5. deutsch kewausgesprochen 1 wurde, da der zweite — TDM SlIFTI Laut dem englischen entsprach und lateinisch qu also einem cu sehr nahe stand.— Z. 10 steht ospes mit Weglassung der Aspiration für hospes. — Z. 14 könnte Rcodine infolge eines Versehens für c. Rodine= carissima 1:75 Rodine verschrieben sein; dieses steht dann hier wie in Z. 1 für Rhodine= Podwwn.— Enadlich ist noch zu erwähnen, dass Z. 4 a. E. ein F(= ffllius) aus Versehen oder ab- sichtlich(s. Nr. 16) ausgelassen ist.
Der Umstand, dass C. Rulius des Cognomens entbehrt, lässt auf die Zeit vor Claudius schliessen, und dazu passt auch die Art der Giebel- verzierung aufs beste(vergl. Weynand a. a. O., S. 228 f.). Andererseits kann die Bestattung doch nicht viel älter sein als Claudius, wie die beigege- benen Gefässe beweisen.— Bemerkenswert ist, wie häufig Sklaven und Freigelassene bei den Römern durch schöne Grabdenkmäler geehrt werden, und wie oft diese mit einem Gedichte geschmückt sind oder wenigstens am Schluss der Inschrift mit einzelnen Versen(vergl. Becker 243, 244, 246, 247, 249, 250; hierher gehört wohl auch 242; ferner Keller, Nachtr. 1, 246a und Nr. 5 dieses Katalogs). Auch hier stehen am Schlusse, wenn man von der Anrede absieht, drei Pentameter, nur dass das schliessende a in grata unrichtiger Weise als Länge gebraucht ist.
Vergl. Korrbl. d. W. Z. XXII, S. 167 ff.
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