§ 26. 7
Ueber die Form der Grundbücher und den Unterſchied derſelben zwiſchen den ſog. und Lagerbüchern ſ. auch Oberhofgerichtl. .
Die ſchon vor r Einfthrung des Landrechts erworbenen ding⸗ lichen Rechte haben nach L.⸗R. S. 2 auch jetzt noch uneingetragen gegen Dritte Wirkung, wenn nicht ſchon die früheren Geſetze einen Eintrag oder Gewähr erforderten.— Bekk a. a. O. S. 90 ff. An⸗ nal. II. S. 203 Note(Bekk).
Auch Fnſe welche Zubehörden einer Liegenſchaft ſind, wer⸗ den auf eine gegen Dritte wirkſame Weiſe nur durch Eintrag zum Grundbuch erworben.— Oberhofger. Jahrb. n. F. XI. S. 432. XII. S. 4. Annal. XVIII. S. 109.
Die Stammgutseigenſchaft einer Liegenſchaft iſt einzutragen: e Conſtitutions⸗Edicts.) Oberhofger. Jahrb. n. F. III. S. 179. Annal. III. S. 285. Bekk a. a. O. S. 77.
e Eigenthumserwerbungen durch Ehevertrag: Annal. XXI.
160(Oberhofg.).
Dagegen hat die Ehefrau, welche nach L.⸗R. S. 1443 ihre eingebrachten Liegenſchaften zurückfordert, den Eintrag in das Grund⸗ buch nicht zu behaupten.— Annal. XIX. S. 149(Oberhofg.).
Was die weiteren durch die Vorſchrift des§ 25 des II. E.⸗E. veranlaßten Fragen betrifft, insbeſondere die Wirkungen des Ein⸗ trags in Beziehung auf Pfandrecht ſ. die Alleg. zu L.⸗R. S. 1583 2.
Zu§ 26. Inſtruction für die Pfandſchreibereien vom 27. Sept. 1822 (angezeigt im Regsbl. Nr. 23).— Verordnung vom 13. Januar
1831 Gegsbl. Nr. 2) über die zu keiner Ortsgemarkung gehören⸗ den Liegenſchaften.
Der Abſ. 3 über Nichtzulaſſung der richterlichen Unterpfänder iſt durch„auf Höchſten Befehl“ ergangene Juſtizminiſt. Verord. vom S. Mai 1811(Regsbl. Nr. 13) aufgehoben.
Rechtsbelehrg. vom 28. Dez. 1811(Regsbl. 1812 Nr. 2) über die Eintragung der Vorzugs⸗ und Unterpfandsrechte.
Verordnung vom 18. April 1826(Regsbl. Nr. 10) über Er⸗ neuerung der Unterpfandsbücher vom 2. Febr. 1844(Regsbl. Nr. 4) über deren Berichtigung.


