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1 (1860) Landrecht
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4§

Das ältere badiſche Civilrecht in den Stammlanden und in denjenigen Landestheilen, welche ſeit dem Reichsdeputationshaupt⸗ ſchluß vom 25. Febr. 1803 an Baden gekommen waren, ſ. bei Mayer, Vorträge über die allgemeinen Lehren des franzöſ. Civil- und bad. Landrechts, 1855, S. 10 u. 11. Trefurt, Syſtem S. 21 ff.

Zweites Einführungs⸗Edict vom 22. Dez. 1809, Regsbl. Ur. 53.

Zu§ 1. u. 2.

Ueber das Verhältniß des II. E.⸗E. und des Organiſations⸗ Edicts vom 26. November 1809(Regsbl. Nr. 49) zum Landrecht, Stabel, Vorträge über das franzöſiſche und badiſche Civilrecht, insbe⸗ ſondere über deſſen Einleitung(titre préliminaire), 1843, S. 104 ff.

Nachträgliche Einführung des Landrechts in die von Würtem⸗ berg durch Staatsvertrag vom 2. Oectober 1810(Regsbl. Nr. 47) abgetretenen Landestheile mit dem 1. Januar 1812 und 1. Juli deſſelben Jahrs(für den Seekreis), ſowie in die von Oeſtreich ab⸗ getretene Grafſchaft Hohengeroldseck mit dem 1. Januar 1821 (Regsbl. 1811 Nr. 10. 1812 Nr. 20. 1820 Nr. 10), endlich in die durch Staatsvertrag mit Würtemberg vom 28. Juni 1843 (Regsbl. 1846 Nr. 12) übernommenen Orte am 28. Febr. 1846 und beziehungsweiſe am 1. Juli 1847(Regsbl. 1847 Nr. 1).

In Kürnbach, einem Condominate zwiſchen Baden und Heſſen, iſt ausſchließliche Entſcheidungsquelle die Geſetzgebung desjenigen Staates, welchem die Betheiligten und beziehungsweiſe der Beklagte angehören. Fremde ſtehen blos unter badiſchen Geſetzen. Ueberein⸗ kunft mit dem Großherzogthum Heſſen, Regsbl. 1836 Nr. 1.

Ueber die Streitfrage, ob die freiwillige Gerichtsbarkeit im All⸗ gemeinen den Verwaltungsbehörden überwieſen iſt und ob ſomit auch die in den F65 5. 8. 9. 10. 13. 14. 15 23 und 28 des II. E.⸗E. nicht ſpeziell aufgeführten Rechtsſachen(z. B. Ermächtigung der Ehefrauen und Einweiſung in Beſitz und Gewähr einer Erbſchaft) in den Geſchäftskreis der Verwaltungsbehörden gehören, vergl. Sta⸗ bel a. a. O. S. 105, ſodann Annal. XMMI. S. 225(Oberhofgericht und entgegengeſetzte Entſcheidung des Staatsraths).