(n „t ſe⸗
t ge t 3 e. n, t o r kn n
ie
Von den Verbindlichkeiten, welche aus Vertraͤgen entſtehen. ₰
pigkeit deſſelben, den Vertrag eingehen zu können, II. eine beſtimmte Sache, die den Gegenſtand des Vertrags ausmacht, und IV. ein erlaubter Grund der Verbindlich⸗ keit*N 1) Tisso réflexions fur les contrats et quelques unes des cauſes, qui en de- terminent la reſciſſion. Paris. 1806. 8.
Erſter Abſchnitt. Von der Einwilligung.
5. 688. I. Wie ſie beſchaffen ſeyn muͤſſe? 1. ungültigkeitsgruͤnde.
Die Einwilligung muß mit voͤlliger Willensfreyheit gegeben Art. 1109. werden. Iſt ſie mithin I. aus Irrthum gegeben, oder lI. durch Ge⸗ walt erzwungen, oder III. durch Betrug erſchlichen worden, ſo iſt ſie unguͤltig.
§. 689. a. Irrthum.
Rur I. der Irrthum, der das Weſen der den Gegenſtand urt. 1110.
des Vertrags ausmachenden Sache betrifft ¹), macht den⸗ ſelben unguͤltig, nie der Irrthum in Hinſicht der Perſon des Gegencon⸗ trahenten, ausgenommen wenn die Ruͤckſicht auf dieſe Perſon den Haupt⸗ grund des Vertrags ausmacht ²). II. Ebenfalls nur, unter der eben genannten Vorausſetzung, ein factiſcher Irrtbum, d. b. ein Irr⸗ thum uͤber Thatſachen; nie aber ein rechtlicher d. h. uͤber Geſetze 3). — Ein Rechnungsfebler 4) iſt dagegen immer zu verbeſſern, ohne daß das Geſchaͤft durch ihn unguͤltig wird*).
1) Ueber die Wirkung des Irrthums bey Eingehung einer Ehe ſ.§. 216. Not. 2.
Fall ſetzt auch der Art. 2033. voraus, der anfangs zu widerſprechen eink.
3) S. F. 75. Not. 1. 4) Art. Art. 2058.
13 5)


