WVon der Eintheilung der Sachen. 13
h rrivage ein Flußufer, ſo wuͤrde ihm dieſe Eigenſchaft abgeſprochen werden muͤſſen⸗ en Sehr richtig uͤberſetzt daher Laſſaulr: Ufer, Spielmann: die Ufer und der Strand des Meers. Blanchard: die Ufer und Seekuͤſten mit ihrem Anwuchſe. v. Duͤring S. 26: Meeresufer. DxuvrNcouRr Inſtitutes. T. I. p. 314.
erklaͤrt: les rivages de la mer. Erhard dagegen minder richtig: die Ufer der Fluͤſſe und der Meeresſtrand; die Weſtphalica: die lfer der Fluͤſſe und die
k Seekuͤſten mit ihren Anwuͤchſen. Die lateiniſche Ueberſetzung: ripae, litora maris aeſtu occupata.
3)„Havres“ i. e ports qui ne peuvent regevoir que des batimens d'une moindre grandeur. DELvIRNcoukT a. a. O.
4) Art. 713. li 68 598. l 2. Gemeindegůter. Gemeindeguͤter ſind diejenigen, auf deren Eigenthum und Benutzung Art. 3½½.
5 die Einwohner einer oder mehrerer Gemeinden ein erworbenes Recht u haben. Daſſelbe gilt analogiſch von den Guͤtern einer Corporation ¹). 1) Eine Sammlung der ſich auf die Gemeindegůter beztehenden Geſetze ſ. in
FrRuRIGRoN Code adminiſtratif. Adminiſtration. P. I. p. III- 244. Reil und Reinhard Handbuch fuͤr Maire, u. ſ. w.
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u 3. Gemeinſchaftliche Güter.
de Es giebt Sachen, die niemanden ausſchließlich zugehören, deren
ſin Gebrauch fuͤr alle gemeinſchaftlich iſt, z. B. Luft, das vorbeyfließende
int Waſſer, u. ſ. w. ¹). Policeygeſetze beſtimmen ihre Benukung..
1) Art. 714.
be
de Von den Rechten die jemand an einer Sache haben kann.
Die Rechte auf Sachen ſind theils dingliche, theils Ferſon⸗
liche. Dingliche Rechte ſind die, welche jemanden auf eine Sache gegen jeden Beſitzer derſelben zuſtehen; perſoͤnliche, welche jemanden gegen eine beſtimmte Perſon zuſtehen, die zu einer Leiſtung der Sache, ſie mag kör⸗
n perlich oder unkorperlich(S. 383.) ſeyn, verpflichtet iſt. Die dinglichen
lſe Rechte auf Sachen ſind: I. Eigenthumsrecht; II. Nutzungsrecht; Art. 43.
ſin MI. Grunddienſtbarkeit; IV. Hypothekenrecht ¹). Die leßtern ih B 3 werden


