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Von der Eintheilung der Sachen. 7.
dieſer Abſicht entſteht daraus, wenn dergleichen Sachen: 1) entweder mit Gyps, Kalk oder Kitt an das Grundſtück befeſtigt ſind, oder 2) nicht weggenommen werden können, ohne entweder ſie ſelbſt, oder den Theil des Grundſtüͤcks, an welchem ſie befeſtigt ſind, zu zerbrechen oder zu beſchädigen. Mithin tritt a) in Anſehung der Spiegel im Zimmer dieſe Vermuthung ein, wenn die Bekleidung, woran ſie befeſtiget ſind, mit
dem Tafelwerk ein Ganzes ausmacht. Daſſelbe tritt b) ein bey Gemaäl⸗
den und andern Verzierungen. e) Bildſaͤulen werden zu den unbeweg⸗ lichen Sachen gerechnet, wenn ſie in beſonders dazu angelegten Riſchen aufgeſtellt ſind, ſollten ſie auch ohne Verletzung weggenommen werden koͤnnen*).
¹) Es verſteht ſich von ſelbſt, daß alle dieſe Thiere aufhören, unbewegliche Sachen
zu ſeyn, wenn ſie ihre Behaͤlter verlaſſen haben. Goutume de Par?s art. 91. Poiſſon eſtant en eſtang ou en foſſe, eſt reputé immeuble; mais quand il eſt en boutique ou reſervoir, il eſt reputé meuble.“ Die Seidenwuͤrmer gehoͤren jedoch nicht hierher, und haben die Gerichte es nur nach den Umſtän⸗ den zu beurtheilen, ob ſie mit den Grundſtuͤcken veraͤußert ſind, oder nicht. Berenger, Cretet, Cambagéres und Galli in der Discuſſion.(Confẽ- rence. T. III. p. 131.)
2) Hierunter ſind nicht die Inſtrumente der Chemiker zu verſtehen, ſondern die⸗ jenigen, welche bey dem Landbaue angewandt werden. Regnaud(de St. Jean d'Angely) und Treilhard in der Discuſſion.(Confẽrence. T. III. P. 134.)
3) Dieſe Verfuͤgung iſt auch auf die Zuͤge einer Muͤhle, Schmiede, der Keller⸗ lager eines Kellers, die Raufen oder Krippen eines Pferdeſtalls u. ſ. w. aus⸗ zudehnen. GouPI1- PREpBTLN Rapport bey Garnery B. II. S. 15. Eben⸗ falls auf das Geraͤthe einer Seifenſiederey. S1REx Journal géntral. 1899. P. II. p. raz. S. auch Coueume de Paris. F. 90. Projet du COode civil a. a. O. art: Tr. Auf die Preſſe eines Buchdruckers, den Werkſtuhl eines Bor⸗ tenwirkers, JovanwEav et Sorox Discuſſion. T. I. p. 365. not. 1. Auf Weinpfaͤhle, v. Düring S. 9.
4) DEvINcouR? Iuſtitutes. T. I. p. 303.
5) Als Commentar dient das Se du Code eivil a. o. O.„Le proprietaire
eſt cenſe avoir attache 3 ſes batimens des effets mopiliers 3 perpetuelle de- n Ber
meure, lorsqu ils v ſont ſcelles en platre, ou z chaux et eiment. Ou lors⸗ qu'ils ne peuvent en étre détaches fans étre fracturès et. detériorés, ou ſans briſer et détériorer la partie du bätiment à Jaquelie ils font incorporẽs. Tels peuvent étre le lambris, boiſeries, tableaux, peintures, glaces et trumeaux,“—.
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