Teil eines Werkes 
Vierter und letzter Band (1809)
Entstehung
Seite
31
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Im. Buch. X. Tit. Von dem Leih⸗ und Darlehens⸗Contraete. 31

3 er Titel⸗

Von dem Leih- und Darlehns⸗Contracte. (Deeret. den 9. Märi 1804. Promulg. den 19. des nehml. Monats.)

(Ueber den Leih⸗Contract, ſehe man den Tit. 6 des B. 13 der Pandecten, und den Tit. 23 des B. 4 des Codex. Ueber das Darlehn, den Tit. 1, des B. 12 der Pandecten, und die Tit 1 und 2 des B. 4 des Codex.) Art. 1874.» Es gibt zwey Gattungen des Contrac⸗ tes, wodurch man ſeine Sache einem andern lehnt; »Der Leih⸗Contract über Sachen, die man gebrauchen kann, ohne ſie zu zerſtören;

»Und der Darlehns⸗Contract über Sachen, die durch den »Gehrauch, den man davon macht, verzehrt werden.

Bael zur Zahlung, weil die von ihm gemachte Einrede den Schuldner nicht angehe, ſondern von den Aſſociirten vorgebracht werden müßte In der Appellations⸗Inſtanz berief ſich der Appellant auf die Grundſätze, nach welchen jede Geſellſchaft mit Ablauf der Zeit, worauf ſie geſchloſſen worden iſt, er⸗ liſcht; nach den 20 Jahren, ſaste er, worauf die Aſſecuranz⸗Geſellſchaft eingegangen worden iſt, iſt keine Geſell⸗ ſellſchaft mehr vorhanden, und hieraus zog er den Schlnß, daß die Liquidation des geſellſchaftlichen Vermögens eine zu machende Theilung ſey, ſo wie jede andere Theilung; da nun von einer Geſellſchafts⸗Operation nicht mehr die Frage ſeyn koͤnne, wohl aber von einer Theilung der gemeinſchaftlichen Sache, ſo trete der Fall ein, wo der Art. 1872 des Geſetzbuches Napoleons angewendet werden müſſe. Der Appellations⸗Hof von Brüſſel beſtaͤtigte aber am a2. Junius 1868 das vorige Urtheil aus folgenden Gründen: 1) weil die Zuſammenberufung der Gläubiger zu den Verſammlungen vom 1. September und 1. December 1807 gemäß dem bey Handels⸗Geſellſchaften beobach⸗ teten Gebrauche, und gemaß der Natur der Operationen, die zu Folge der am 2. Auguſt 1307 aufgelößten Geſellſchaft noch vorzunehmen uͤbrig waren, geſchehen ſey; 2) weil die im Art.