Druckfehler und Berichtigungen.
S. 32. Z. 13. Streiche man folgende Worte aus: die⸗ ſes Geſetz iſt, wie man an ſeiner Stelle ſehen wird, in An⸗ ſehung der Immobilien abgeſchafft worden.
S. 58. 3. 3. Setze man folgendes hinzu: So erklar⸗ ten ſich wenigſtens hierüber, in ihrem Berichte an den Rath der Fünfhunderten, über die Claſſifizirung der Geſetze des National⸗Conventes, ſelbſt diejenigen, die zu den Geſetzen vom Brumaire und Nivoſe 2. J. mitgewirkt hatten; und
es z. B unrecht, wenn der Verpachter ſie gleich nach Empfang des Kalbes zurücknoͤhme. Er muß ſie in ſolchem Falle dem Päch⸗ ter eine gewiſſe Zeit lang laſſen, damit er ſich für die Milch entſchädigen kann, deren er beraubt worden iſt, während ſie ihr Kalb ernährte.
Eben ſo dürfte der Pächter die Kuh nicht zurückgeben, wenn ſie auf dem Punkte ſteht zu talben; denn, uurecht waͤre es, daß er ſich des Laſtes, die Kuh zu ernähren, waͤhrend ſie das Kalb ſaͤugt, entledigen koͤnnte, nachdem er den Gewinu der Milch gehabt hat.
Aus dem nehmlichen Grunde könnte der Verpachter die Kuh im Fruͤhling nicht zurücknehmen, wenn er ſie beym Anfang des vor⸗ hergehenden Winters gegeben haͤtte. In ſolchem Falle muß der Richter beſtimmen, wie lange ſie noch dem Paͤchter gelaſſen wer⸗ den ſoll, um ihn für das zu entſchaͤdigen, was ſie ihm im Win⸗ ter gekoſtet hat; dagegen wäre aber auch der Pächter nicht befugt, ſie beym Aufang des Winters zuruͤck zu geben, wenn er ſie im Frühling bekommen hätte.
Der Paͤchter muß die Kuh zum Stier hinführen, wenn ſie hitzig iſt.
Da er verbunden iſt, die Kuh zu ernaͤhren, und mit eben der Sorsfalt, wie ein guter Hauspater zu thun pflegt, zu un⸗ terhalten, ſo iſt es ungezweifelt, daß, wenn er dieſes nicht thut, und die Kuh hiedurch an ihrem Werthe verliert, er den perurſachten Schaden erſetzen müſſe.
Wird die Kuh durch Zufall krank, ſo iſt es Pflicht des Paͤch⸗ ters, hievon den Verpachter zu bengachrichtigen, damit er ihrer


