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Gesetzbuch Napoleons oder Das in den Königl. Preussischen Rhein-Provinzen geltende bürgerliche Recht / uebersetzt von dem Justizrath P. F. Cremer, Advocat-Anwalt bei dem Königl. Landgerichte zu Düsseldorf
Entstehung
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1461 u. f. Wie lange die Wittwe aus der gemeinſchaftlichen Maſſe den Unterhalt für ſich und ihr Hausgeſinde nehmen dürfe, und von Beiahlung der Hausmiethe aus eigenem Ver⸗ moͤgen befreit ſey, 1465. Nach welchen Regeln die Theilung des gemeinſchaftlichen wirklichen Vermoͤgens nach erfolgter Annahme geſchehen muͤſſe, 1468 u. f. In welchem Falle die Ehegatten ihren Antheil an einigen zur Gemeinſchaft gehoͤri⸗ gen Gegenſtänden verlieren, 1477. Aus welchem Vermögen perſoͤnliche Forderungen, welche ein Ehegatte an den andern bat, und Schenkungen, die einer zum Vortheile des andern gemacht hat, genommen werden, 478. Wem die Trauerkleidung der Frau zur Laſt falle, 1481. In welchem Verhaͤltniſſe der uͤberlebende Mann und die uͤberlebende Frau zur Tilgung der Laſten und Schulden der Guͤtergemeinſchaft verbunden ſey, 1482 u. f. Folgen der Verzichtleiſtung auf die Guͤtergemein⸗ ſchaft, 1492 u. f. Verfuͤgung in Betreff der geſetzlichen Guter gemeinſchaft in dem Falle, wo ein Ehegenoſſe oder beide aus der vorhergehenden Ehe Kinder haben, 1496.

In wie ferne Eheleute durch Verträge die geſetzliche Guͤ⸗ tergemeinſchaft anders beſtimmen koͤnnen, 1497. Regeln, wel⸗ che eintreten, wenn die Guͤtergemeinſchaft auf die Errungen⸗ ſchaft beſchraͤnkt iſt, 1408. Wenn ſtipulirt worden, daß das bewegliche Vermoͤgen ganz oder zum Theile von der Guͤterge⸗ meinſchaft ausgeſchloſſen ſeyn ſoll, 1500 u.f.; wenn unbewegli⸗ che Guͤter den beweglichen Guͤtern gleichgeſtellt, 1505 u. f.3 wenn die Schulden von der Gemeinſchaft ausgeſchloſſen wor⸗ den, 1510 u. f.; wenn die Ehegattinn die Befugniß erhalten bat, ihr eingebrachtes Vermoͤgen frei zuruͤckzunehmen, 15143 wenn fuͤr den ueberlebenden ein Voraus beſtimmt worden, 1515 u. f.; wenn fuͤr beide Ehegatten ungleiche Theile in der Guͤtergemeinſchaft beſtimmt worden, 1520 u. f.; wenn eine Gemeinſchaft unter allgemeinem Namen bedungen worden, 1526; wenn die Guͤtergemeinſchaft bei der Heirath ausgeſchloſ⸗ ſen wurde, 1529 u. f.

Guͤtertrennung. Wann die Frau hierauf antragen duͤrfe, wann die gerichtlich ausgeſprochene unguͤltig werde, 1443 u. f. Die Glaͤubiger der Frau konnen nicht ohne ihre Einwilli⸗ gung die Guͤtertrennung fordern; jene des Mannes ſind befugt, ſolche anzufechten, 1446 und 1447. Folgen der Guͤtertrennung in Betreff der Haushaltungs- und Erziehungskoſten der Kin⸗ der und der Verwaltung des Vermoͤgens der Frau, 1448 u. f. Folgen des Vertrags, wenn Eheleute bei der Heirath eine voͤllige Gäͤtertrennung ſich ausbedungen haben, 1536 u. f.

H.

Handel. In Handelsſachen braucht der Auslaͤnder keine Cau⸗ tion zu ſteilen, 16. Niederlaſſung zu Handelszwecken im Aus⸗ lande zieht den Verluſt der buͤrgerlichen Rechte nicht nach ſich, 1. In wie weit ſich eine offentliche Handelsfrau ohne Ge⸗ nehmigung des Mannes vor Gericht ſtellen oder Verbindlich⸗ keit eingehen kann, 215, 220. Der emancipirte Minderjährige, welcher Handel treibt, wird wegen der hierauf Bezug habender