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mund in dem Falle, wo die allgemeine Hypotheke auf ſeine unbeweglichen Guͤter kundiger Maßen die fuͤr ſeine Geſchäfts⸗ fuͤhrung zu leiſtende hinreichende Sicherheit uͤberſteigt, fo⸗ dern, daß die Hypotheke auf die unbeweglichen Guͤter ein⸗ geſchraͤnkt werde, die hinreichend ſind, um den Minderjaͤhri⸗ gen fuͤr ſeine Anſpruͤche voͤllig ſicher zu ſtellen.
Eine ſolche Foderung wird gegen den beigeordneten Vormund gerichtet, und ihr muß ein Familiengutachten nothwendig vorhergehen.
2144. Auch der Mann kann fodern, daß die allge⸗ meine Hypotheke auf alle ſeine unbeweglichen Guͤter zur Sicherheit des Brautſchatzes, der Wiedernahmsrechte und Eheverabredungen, auf jene unbeweglichen Guͤter einge⸗ ſchraͤnkt werde, die noͤthig ſind, um die Frau fuͤr alle ihre Rechte voͤllig zu ſichern. Die Frau muß aber einwilligen, und der Mann muß vorher das Gutachten von vier ihrer naͤchſten Verwandten eingezogen haben, die ſich zu dieſem Ende in einer Familienverſammlung vereinigen.
2145. Die Urtheile auf ſolche Forderungen der Maͤn⸗ ner und Vormuͤnder koͤnnen nicht anders, als nach Anhoͤ⸗ rung des Staats⸗Prokurators und contradictoriſch mit ihm, erlaſſen werden.
Faͤllt der Spruch des Gerichtes dahin aus, daß die Hypotheke auf gewiſſe unbewegliche Guͤter zu beſchraͤnken ſey: ſo werden die Einſchreibungen auf alle andere Guͤter ausgeſtrichen.
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Von der Art, wie Privilegien und Hypotheken einzuſchreiben ſind.
Art. 2146. Die Einſchreibungen geſchehen in dem Bureau der Hypothekenverwahrung des Bezirks, wo die mit Privilegium oder Hypotheke behafteten Guͤter liegen. Und da die in einem gewiſſen Zeitraume vor ausgebrochenem Bankerott geſchehenen Handlungen als nichtig erklaͤrt ſind: ſo ſind die Einſchreibungen, wenn ſie in dieſem Zeitraume genommen werden, ohne alle Wirkung*.
*) Dieſe Zeit iſt nach den jetzt beſtehenden Geſetzen zehn Tage vor dem wirklich ausgebrochenen Bankerott.


