des Verlaufs der fünf Jahre bis an den Das ſeiner Stellung vor Gericht verſtrichen iſt, bervorgebracht hatte.
z1. Wenn der wegen Nichterſcheinung Verurtheilte in der funfjährigen Gnadenfriſt ſtirbt, ohne ſich geſtellt zu haben „der gefangen, oder feſtgeſetzt worden zu ſein, ſo ſoll er ange⸗ ſehen werden, als ſei er in dem vollen Genuße ſeiner Rechte geſtorben. Das Kontumazurtheil iſt von rechtswegen zer⸗ nichtet, unbeſchadet jedoch der Rechtsklage der beſchaͤdigten Zivilvarthei, welche ſie aber nur auf dem Zivilwege gegen die Erben des Verurtheilten anſtellen kann.
z2. Die Verjaͤhrung der Strafe ſoll den Verurtheilten in keinem Falle für die Zukunft in ſeine burgerliche Rechte wie⸗ der einſetzen.
33. Die von dem Verurtheilten von dem Tage an, da er den buͤrgerlichen Todt verwirkt hat, erworbenen Guͤter, in deren Beſitz er ſich an dem Lage ſeines natuͤrlichen Todtes befand, ſollen vermoge des Heimfallrechts(droit de deshérence) dem Staat angehoͤren.
Jedoch kann der Kaiſer zum Vortheil der Wittib, der Kinder oder Verwandten des Verurtheilten verfuͤgen, was die Menſchlichkeit ihm eingeben wird.
Zweiter Titel. Von den Urkunden des buͤrgerlichen Standes.
(Dekretirt den 11ten Maͤrz 1803, verkuͤndigt den 2rten des naͤmlichen Monaths.)
Erſtes Kapitel.
Allgemeine Verfuͤgungen.
za. Die Urkunden des buͤrgerlichen Standes ſollen das Jabr, den Tag und die Stunde, in welchen ſie aufgenommen worden, die Vornamen, die Namen, das Alter, das Gewerb und das Domizilium von allen denen, welche man darin zu benennen hat, andeuten.
3s. Die Beamten des burgerlichen Standes ſollen in die urkunden, welche ſie niederſchreiben werden, weder als Bemerkungen noch auf irgend eine Art ſich auszudruͤcken, et⸗ was anderes eintragen, als gerade das, was die erſcheinenden Partheien erklären muͤſſen.
36. In den Faͤllen, wo die intereſſirten Partheien nicht gchalten ſind, perſoͤnlich zu erſcheinen, koͤnnen ſie ſich


