Einleitung. RRxRVir
w heit aufopfern zu müſſen geglaubt. Die neueſte 3 Deutſchheit, die jedes aus einer fremden Sprache her⸗ win i kommende Kunſtwort verſchmaͤht, bedarf nicht ſelten eines uwin Ueberſetzers, um Deutſchen verſtaͤndlich zu werden.
i Wo indeß ein deutſches Wort die Sache eben ſo klar, un. und noch klarer, ausdruͤckt, da habe ich mich der aus⸗ kiſthen laͤndiſchen Ausdruͤcke ganz enthalten zu muͤſſen geglaubt, u und den fremden Ausdruck in einer Parentheſe beygefügt. tſouin Lieber wollten wir doch unſte gute deutſche Mutter⸗ ſprache ganz vergeſſen, als ſie zu einem barbariſchen töuch u Gemiſch deutſcher und auslaͤndiſcher Woͤrter umſchaffen. veranlaßt Die Handels⸗ und Schifferſprache habe ich Gum nur da, wo das Original darauf hinwies, gewaͤhlt. Ktuf. Der Geſetzgeber muß anders ſprechen, als der Contoriſt oder Steuermann; denn er muß nicht blos dieſen, ſon⸗ dern, ſoviel als möglich iſt, der ganzen Nation verſtaͤnd⸗ Mhu lich ſeyn. Uebrigens hat ſich die hohere kaufmaͤnniſche Sprache in Deutſchland gar ſehr verfeinert und gerei⸗ che Mach⸗ nigt, und man kann in kaufmaͤnniſchen Angelegenheiten u Ein von Handelsgeſellſchaftern, Rechnungen, ym WVechſelbuͤrgſchaft u. ſ. w. ſprechen, lohne den hen Filh Tadel des feinern Kaufmanns deshalb fuͤrchten zu n miſt muͤſſen, weil man nicht von Compagnons, Contos, Hih und Aval redete. inig Auch das Franzoͤſiſche Original hat die Franzöſi⸗ ih ſchen Schiffsausdruͤcke nur im unentbehrlichen Falle ſu gebraucht, und es iſt daher die deutſche Schifferſprache in dieſer Ueberſetzung nur ſo weit treulich beobachtet, als ortt hü es die Beſtimmtheit erfoderlich machte und der ge⸗ finn wohnliche Ausdruck zweydeutig geweſen ſeyn wuͤrde.
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