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Napoleons I., Kaisers der Franzosen, Königs von Italien und Protectors des Rheinbundes Handelsgesetzbuch : Nach der Französischen Originalausgabe verdeutscht mit einer Einleitung und einigen erklärenden Anmerkungen auch einem vollständigen Sachregister / herausgegeben von D. Christian Daniel Erhard
Entstehung
Seite
XXVIII
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XRvVLII Einleitung.

waͤren ausgeſtorben! Allein, was ſind dann doch ch die haͤufigſten Beyſpiele, die wir vor uns ſehen? bun Menſchen, die mit empsrendem Leichtſinn in i ihren Stand treten, die eine mit dem Gefuͤhl des Beſſern ganz unvereinbare Habſucht zu ih⸗ rem Gewerbe mitbringen; die Credit zu erlangen hoffen, un indem ſie unter dem Scheine einer eingebildeten Wohlhabenheit ihre wirkliche Vermögensloſigkeit u verbergen, und ſo ihre Laufbahn damit beginnen, daß ihn ſie ſich ſelbſt ruiniren, um ſich in den Stand zu ſetzen, andre mit ſich ins Elend zu ſtuͤrzen! bm

Menſchen der letztern Art waren es, die bey ihrer hn Verheirathung ſich zum Empfange großer Mitgiften be⸗ 0 kannten, die ſie nie erhalten hatten; im Ehecontracte der ſuun Frau große Vortheile fuͤr eine Mitgift ausſetzten, die h ſie nie empfangen konnten; von ihrem oder der Glaͤubi⸗ imn ger Vermögen der Frau Grundſtucke kauften oder betruͤg⸗ iih liche Guͤterſonderungen vornahmen, bey welchen der Frau ſun ungeheure Vortheile, auf Koſten der Glaͤubiger, zuge⸗ in ſtanden wurden. jutt

Dieſen Maßregeln elender Betruͤger begegnet nun ſoß das vorliegende Geſetz. Das Abſonderungsrecht iſt vor⸗ 3 jr zuͤglich und mit den gehoͤrigen Beſtimmungen und Ein⸗ In ſchraͤnkungen, auf die Grundſtuͤcke eingeſchraͤnkt, ſn welche die Frau noch dazu nicht anders, als mit den r waͤhrend der Ehe darauf aufgenommenen Capitalien, kng zuruͤckerhaͤlt. Ueberhaupt wird man nach den Gruͤnden, iin die dieſe ganze Verordnung an die Hand giebt, von Sei⸗ mn ten der Aeltern und Vormuͤnder junger Maͤdchen kuͤnftig m darauf bedacht ſeyn, daß die Mitgift des Kaufmannes