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h alten Recht fortgenießen, auch die alte Schul⸗
1 digkeit zur vaͤterlichen Anhuͤlfe fuͤr die Soͤhne n oder Ausſtattung der Toͤchter, welche bey andern ir Ehen mit eintretender Herrſchaft dieſes Land⸗ en Rechts, nach Saz 204. wegfaͤllt, noch unverruͤckt
in voriger Maaſe fortbeſtehe. Annebſt 3.) da der Gebrauch des Rechts, wornach der Kinder
ett Vermoͤgen mit vollendetem achtzehntem Jahre bis zur Zuruͤcklegung des ein und zwanzigſten noch in
der vpormundſchaftliche Verrechnungen uͤbergehen kann, der in den wenigſten Faͤllen fuͤr ſie von weſentlichem iſß Nuzen und in den meiſten vielmehr eine ohne ihren wo Nauzen eintretende Beſchwerlichkeit fuͤr die Eltern rmo⸗ ſſt; ſo erklaͤren Wir weiter, daß auch kuͤnftig und wal⸗ naach eingetretener Verbindlichkeit dieſes Land⸗ nur Rechts, Eltern die Nuznießung abzugeben nicht an⸗ dern ders ſchuldig ſeyn ſollen, als wenn es der Gegen⸗ qm Vormund mit beſonderer Ermaͤchtigung des Fa⸗ Ver⸗ milienraths aus Ruͤckſichten begehrt, welche die ge⸗ Sicherſtellung des Vermoͤgens, die beſſere Erzie⸗ auf hung, oder die anſtaͤndige Niederlaſſung der Kinder rohl betreffen, und wobey nicht blos ein etwaig kleiner cher Gewinn an Renten⸗Erſparniß ihn leiten ſoll, oder, kende wenn etwa die Eltern in den Fall kaͤmen, gegen eine ihnen nicht anſtaͤndige von dem Staat aber, bey ddeer Jugend unangeſehen, zulaͤſſig erachtete Ehe
den ihre Einwilligung zu verſagen und Einſprache zu


