gelten daher diejenigen derſelben, welche durch rich⸗
terliche Vaterſchafts⸗Erklaͤrung oder freywillige
Angabe zuvor einen Vater erlangt haben, noch in
keine Wege im Sinn dieſes Land⸗Rechts fuͤr anerkannt, ſondern blos in Bezug auf Alimenten
fuͤr bekannt.
VIII. Bey dem IX. Tit. des I. Buchs von der elterlichen Gewalt, fuͤhret vorderſamſt 1.) das neue Recht ein, daß die Berechtigung der
elterlichen Nuznießung, welche jedoch von der ehelichen im Geſez vorbedachtſam geſchieden iſt, mit dem achtzehnden Jahr der Kinder aufhoͤre, wo nachmals bis zum ein und zwanzigſten das Vermoͤ⸗ gen von den Eltern nur vormundſchaftlich zu verwal⸗ ten und zu verrechnen iſt; dieſes kann jedoch nur
auf jenes angewendet werden, das den Kindern
erſt nach dem Termin des erſten July 1809. an⸗ ſtirbt, indem bey allem fruͤher angefallenen Ver⸗ moͤgen, das nicht von aller Nuznießungs⸗Laſt ge⸗
freyt war, die elterliche Nuznießung ſchon auf
lebenslang oder bis zu verruͤckendem Wittwenſtuhl begruͤndet iſt, und ihnen alſo auch anders und eher nicht entgehen koͤnnte, ohne dem Geſez ruͤckwirkende Kraft zu geben. Hierbey
2.) verſteht ſich dann aber auch von ſelbſt, daß bey
ſolchen Eltern, melcho die Nuznießung aus dem


