XIII
ſchlagung der Erbſchaft entſchließen muͤſſe; ſeine Pflichten in Betreff der Verwaltung des zur Erbſchaft gehoͤrigen Ver⸗ mögens; wann er in ſeinem eigenen Vermoͤgen angegriffen werden koͤnne; er iſt gehalten den Glaͤubigern der Erbſchaft oder andern Intereſſenten Bürgſchaft zu leiſten, in welcher Ordnung er die erſtern bezahlen muͤſſe, 793 u. f. In wie fer⸗ ne er zur Collation und zur Tilgung der Erbſchafts⸗-Schulden und Laſten verbunden ſey, 843 u. f., 870, 1221 und 1225. Woranf jeder Erbe antragen koͤnne, wenn erbſchaftliche Im⸗ mobilien mit Renten beſchwert ſind; welcher Erbe dieſe leiſten muͤſſe, im Falle der Nachlaß in dem Zuſtande, worin er ſich befindet, getheilt wird, 872. Was Rechtens ſey, wenn er zu Folge einer Hypothek mehr als ſeinen Antheil an der gemein⸗ ſchaftlichen Schuld bezahlt hat, 875. Welche Formalitaͤt er⸗ fordert werde, damit ein gegen den Verſtorbenen exeeutoriſcher Titel gegen den Erben vollſtreckt werden koͤnne, 877. Jeder Erbe kann verlangen, daß das Vermoͤgen des Erblaſſers von dem ſeinigen getrennt werde; wann dieſes Recht aufhoͤre, 878 u. f. Welche Rechte dem Erben gegen den Geſchenkneh— mer oder gegen dritte Beſitzer zuſtehen, wenn Immobilien zu Folge der Reduktion zur Erbſchaftsmaſſe eingefordert werden, 9²9 und 930. Er haftet fuͤr die Vermaͤchtniſſe, 1017. Er kann dem Beſitze des Mobilarvermoͤgens der Erbſchaft ein Ende machen, wenn ſich der Teſtaments-Executor in demſelben be⸗ findet, 1027. Der Miterbe hat ein Privilegium auf die zur Erbſchaft gehoͤrigen Immobilien zur Sicherheit der Theilung und der Gewaͤhr der Looſe, 2103. Was er thun muͤſſe, um dieſes Privilegium in ſeiner Kraft zu erhalten, 2109. Die Erben derjenigen welche in bloß precaͤrem Beſitze waren, koͤn⸗ nen nicht verjaͤhren, 2237.
Erbfolge. Der Ort, wo ſie ſich eroͤffnet, wird durch das Do⸗ micil beſtimmt, 110. Wie ſie eroffnet werde, welche Regeln zu beobachten ſeyen, wenn man nicht unterſcheiden kann, wer zuerſt geſtorben, 718 u. f. Wer der Erbfolge unwuͤrdig ſey, 727 u. f. Erbfolge des Descendenten, Ascendenten und Sei⸗ tenverwandten, 746 u. f. Außergewoͤhnliche Erbfolge, 775 u. f.
Erbrechte. Die Schenkung, der Verkauf oder die Uebertra⸗ gung derſelben fuͤhren die Annahme der Erbſchaft mit ſich, 780. Die Rechte auf die Erbſchaft einer noch lebenden Perſon koͤnnen nicht veraͤußert werden, 791.
Erbſchaft. Erbſchaften zu denen keine Erben da ſind, welche annehmen, gehoͤren dem Staate, 539. Die, welche Ascenden⸗ ten oder Seitenverwandten zugefallen iſt, wird in zwei Theile getheilt; Regeln hiebei, 733 u f. Eine Erbſchaft kann unbe⸗ dingt, ausdruͤcklich oder ſtillſchweigend angenommen werden, was fuͤr eine ausdruͤckliche oder ſtillſchweigende Annahme ge⸗ halten werde, 77 u. f. Wann ein Volljaͤhriger die von ihm geſchehene Annahme einer Erbſchaft beſtreiten koͤnne, 783. Folgen deſſelben, 784 u. f. Die Glaͤubiger desjenigen, der auf eine Erbſchaft verzichtet hat, koͤnnen ſolche in ſeinem Namen annehmen, 788. Auf die Erbſchaft einer noch lebenden Per⸗ ſon kann man nicht verzichten, noch ſeine eventuellen Rechte


