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ihr bei Gelegenheit anderer Geſchaͤfte aus ſeiner Betrieb⸗ ſamkeit zugefloſſen ſind.
1851. Sind die Gegenſtaͤnde, die zwar in die Ge⸗ ſellſchaft gefallen ſind, aber bloß dem Genuſſe nach, ge⸗ wiſſe und beſtimmte Koͤrper, die ſich durch den Gebrauch nicht verbrauchen: ſo haftet fuͤr ihre Gefahr der Geſell— ſchafter, dem das Eigenthum daran zuſteht.
Wenn aber dergleichen Gegenſtaͤnde von der Art ſind, daß ſie ſich verbrauchen, wenn ſie bei der Verwahrung ſchlechter werden, wenn ſie zum Verkauf beſtimmt worden ſind, oder wenn ſie in die Geſellſchaft gekommen ſind mit beigefuͤgter Schaͤtzung in einem Inventarium: ſo ſind ſie auf Gefahr der Geſellſchaft.
Iſt der Gegenſtand geſchaͤtzt worden: ſo kann der Geſellſchafter, der ihn eingebracht, nichts weiter zuruͤck for⸗ dern, als den Betrag der Schaͤtzung.
1852. Jeder Mitgenoſſe der Geſellſchaft hat eine Klage gegen dieſelbe, nicht allein wegen der Summen, die er fuͤr ſie ausgelegt hat, ſondern auch wegen der Ver⸗ bindlichkeiten, die er in Geſchaͤften der Geſellſchaft redli— cher Weiſe uͤbernommen hat, und wegen der Gefahr, die von ſeiner Geſchaͤftsfuͤhrung unzertrennlich war.
1853. Beſtimmt der Vertrag ſelbſt nicht den Theil eines jeden Geſellſchaftsgliedes im Gewinn und Verluſt: ſo wird er nach Verhaͤltniß deſſen regulirt, was jedes Glied in die gemeinſchaftliche Maſſe eingebracht hat.
Und was den Antheil desjenigen an Gewinn und Verluſt betrifft, der nichts als ſeine Betriebſamkeit einge⸗ bracht hat: ſo iſt er in einem ſolchen Falle der naͤmliche, wie der Antheil desjenigen, der an baarem Vermögen das Wenigſte eingebracht hat.
1854. Haben ſich die Geſellſchaftsglieder dahin ver— einigt, daß ſie es, um den Theil eines jeden zu reguliren, auf einen unter ſich ſelbſt, oder auf einen Dritten, wollen ankommen laſſen: ſo kann eine ſo geſchehene Regulirung nicht angefochten werden, wenn ſie nicht offenbar gegen alle Billigkeit ſtreitet.
Wer aber aus dieſem Grunde Beſchwerde fuͤhren will, muß es in drei Mouaten laͤngſtens thun von dem Augen⸗


