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Zeit und des Theils der vermietheten Sache, deren er dadurch beraubt war, vermindert.
Sind die Reparaturen von der Art, daß der Mieths⸗ mann fuͤr ſich und ſeine Familie die noͤthige Wohnung nicht hat: ſo kann dieſer den Miethvertrag aufheben laſſen.
1725. Wird der Pachter in ſeinem Genuſſe gewalt⸗ thaͤtiger Weiſe von einem Dritten geſtoͤrt, ohne daß dieſer uͤbrigens auf die vermiethete Sache ſelbſt einen Anſpruch macht: ſo braucht ihm der Vermiether fuͤr eine ſolche Stoͤrung keine Gewaͤhr zu leiſten. Dem Pachter iſt es aber unbenommen, den Stoͤrer in ſeinem perſoͤnlichen Na⸗ men zu verfolgen.
1726. Betraf hingegen die Klage des Dritten das Eigenthum des Grundes, und iſt dadurch der Mieths⸗ mann oder Pachter in ſeinem Gennſſe geſtoͤrt worden: ſo iſt er zu einer verhäͤltnißmaͤßigen Verminderung des Mieth⸗ oder Pachtzinſes berechtigt, vorausgeſetzt aber, daß er die Stöoͤrung oder Hinderung dem Eigenthuͤmer angezeigt habe.
1727. Machen die Urheber der Stoͤrung und gewalt⸗ thaͤtigen Anmaßung Anſpruͤche auf die vermiethete oder verpachtete Sache ſelbſt, oder, wird der Pachter ſelbſt gerichtlich belangt, um zufolge Urtheils eine ſolche Sache ganz oder zum Theil zu raͤumen, oder um die Ausuͤbung irgend einer Grundgerechtigkeit daran zu leiden: ſo muß er den Verpachter vorbeſcheiden laſſen, daß er ihn vertre⸗ te. Er muß in dieſem Falle ſelbſt, ſo fern er es fordert, aus dem Prozeß geſetzt werden, wenn er ſich auf den Ver⸗ pachter beruft, fuͤr den er beſitzt.
1728. Der Pachter oder Miethsmann hat zwei Hauptverbindlichkeiten: er muß nemlich—
lſtens, die vermiethete Sache wie ein guter Hausva⸗
ter und der Beſtimmung gemaͤß, die ſie durch den
Miethcontrakt erhalten hat, gebrauchen, oder der
Beſtimmung gemaͤß, die ſich aus den Umſtaͤn⸗
den, in Ermangelung einer Abrede, vermuthen laͤßt;
2tens, muß er den Pacht⸗ oder Miethzins in den ausbedungenen Terminen entrichten.
1729. Gebraucht der Pachter die vermiethete oder
verpachtete Sache zu einem andern Zwecke, als zu demje⸗


