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1507. Die beſtimmte Beweglichmachung hat zur Fol⸗ ge, daß das unbewegliche Gut, oder die unbeweglichen Guͤter, die darunter begriffen ſind, Guͤter der Gemein⸗ ſchaft werden, wie die beweglichen Guͤter ſelbſt.
Wenn das unbewegliche Gut, oder die unbeweglichen Guͤter der Frau fuͤr's Ganze beweglich gemacht werden: ſo kann der Mann daruͤber verfuͤgen, wie uͤber ſonſtige bewegliche Effekten der Gemeinſchaft, und ſie ganz ver⸗ aͤußern.
Iſt aber irgend ein Grundſtuͤck nur bis auf eine ge⸗ wiſſe Summe beweglich gemacht worden: ſo kann es der Mann nur mit Bewilligung ſeiner Frau veraͤußern. Hin⸗ gegen kann er es ohne ihre Bewilligung verpfaͤnden, aber doch nur bis zum Betrag des beweglich gemachten Theils.
1508. Dadurch, daß Grundſtuͤcke unbeſtimmt beweg⸗ lich gemacht werden, erlangt die Gemeinſchaft kein Eigen⸗ thum daran; ſondern der Ehegenoſſe, der eine ſolche Ver⸗ abredung eingegangen, nimmt dadurch bloß die Verbindlich⸗ keit auf ſich, einige ſeiner Grundſtuͤcke bis zum Betrag der Summe, die er verſprochen hat, in die Maſſe fallen zu laſſen, wenn die Gemeinſchaft aufgeloͤſt wird.
Der Mann iſſt nicht befugt, wie im vorhergehenden Artikel, die unbeweglichen Guͤter, welche eine Verabre⸗ dung unbeſtimmt beweglich gemacht hat, ohne die Einwil⸗ ligung ſeiner Frau ganz oder zum Theil zu veraͤußern; aber er kann ſie verpfaͤnden oder mit Hypotheke beſtricken bis zum Betrag der Beweglichmachung.
1509. Der Chegenoſſe, der ein Erbſtuͤck beweglich gemacht hat, iſt bei der Theilung berechtigt, es an ſich zu halten, und auf ſeinen Theil ſchreiben zu laſſen fuͤr den Preis, den es alsdann hat. Seine Erben haben das naͤmliche Recht.
3 Vierter Abſchnitt.
Von der verabredeten Schuldenabſonderung.
Art. 1510. Haben die Eheleute verabredet, daß je⸗ der ſeine perſoͤnlichen Schulden beſonders bezahlen wolle: ſo entſteht daraus fuͤr ſie die Pflicht, ſobald die Gemein⸗ ſchaft aufgeloͤſt iſt, ſich einander die Schulden in Rechnung zu bringen, welche erweislich durch die Gemeinſchaft fuͤr
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