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2tens. Er verhindert dadurch die Vermiſchung ſei⸗ nes eigenen Vermoͤgens mit dem, was in der Erbſchaft iſt, und er behaͤlt gegen die Erbſchaft das Recht zu verlangen, daß ihm daraus ſeine Foderungen bezahlt werden.
803. Der Erbe mit Vorbehalt iſt verbunden, die Guͤter der Verlaſſenſchaft zu verwalten, und den Glaͤubi⸗ gern und Legataren uͤber ſeine Verwaltung Rechenſchaft abzulegen.
Nur dann erſt haftet er mit ſeinem eigenen Vermoͤgen, wenn er in Verzug geſetzt worden, ſeine Rechnung abzulegen, und wenn er dieſer Verbindlichkeit kein Genuͤge geleiſtet hat.
Nach Abſchluß der Rechnung haftet er mit ſeinem ei⸗ enen Vermoͤgen nur fuͤr die Summe, die er etwa noch
ſchuldig bleibt.
804. In der Verwaltung, die ihm obliegt, haftet er nur fuͤr ein grobes Verſehen.
805. Er kann den beweglichen Nachlaß nicht anders verkaufen, als in Beiſeyn eines oͤffentlichen Beamten, an den Meiſtbietenden, und nach den gewoͤhnlichen Verkuͤn⸗ digungen und Anſchlaͤgen.
Liefert er aber die Gegenſtaͤnde ſelbſt zuruͤck, ſo haf— tet er nur fuͤr die Verſchlimmerung, die ſie allenfalls er⸗ litten, und fuͤr das, was ſie etwa an Werth verloren ha⸗ ben, in ſo fern ſeine Nachlaͤſſigkeit daran Schuld iſt.
806. Er kann die unbeweglichen Guͤter nicht verkau⸗ fen, als mit Beobachtung der Formen, die die Geſetze uͤber die buͤrgerliche Gerichtsordnung vorſchreiben. Die Kauf⸗ ſchillinge davon muß er den ſich meldenden Glaͤubigern, die eine Hypotheke haben zuweiſen.
807. Fuͤr beides, ſowohl fuͤr den Werth des beweg⸗ lichen Nachlaſſes, der im Inventarium verzeichnet iſt, als fuͤr den Theil des Preiſes der unbeweglichen Guͤter, der den mit Hypothek verſehenen Glaͤubigern nicht zugewieſen iſt, muß er gute zahlbare Buͤrgſchaft leiſten, wenn die Glaͤubiger oder andere betheiligte Perſonen es fodern.


