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lichen Beſitz ſchon geſchehen iſt, ſo erhaͤlt er ſeine Guͤter wieder in dem Zuſtande, worin er ſie findet. Sind ſie veraͤußert, ſo erhaͤlt er die Kaufſchillinge wieder; ſind die⸗
ſe auch nicht mehr vorhanden, ſo gebuͤhrt ihm das, was
mit den Kaufſchillingen iſt erworben worden.
133. Die naͤmliche Befugniß, die im vorhergehenden Artikel dem Abweſenden ſelbſt geſtattet worden, naͤmlich die Ruͤckerſtattung ſeines Vermögens zu fodern, haben auch ſeine Kinder und uͤbrigen Abkoͤmmlinge in gerader Linie, wenn ſie ſich in den dreißig Jahren, von der end⸗ lichen Beſitzergreifung an gerechnet, melden.
234. Iſt einmal die Abweſenheit durch ein Urtheil er⸗ klaͤrt, ſo kann jemand, der gegen den Abweſenden Anſpruͤ⸗ che hat, dieſe Anſpruͤche nicht anders geltend machen, als gegen jene Perſonen, die in den Beſitz der Guter ſind ge⸗ ſetzt worden, oder denen die geſetzliche Verwaltung derſel⸗ ben uͤbertragen iſt.
Zweiter Abſchnitt.
Von den Wirkungen der Abweſenheit in Ruͤckſicht auf jene Rechte des Abweſenden, die von irgend einem Ereigniſſe abhaͤngen.
Art. 135. Wer ein Recht in Anſpruch nimmt, das einem Menſchen anverfallen iſt, von dem man nicht weiß, ob er noch lebt, muß beweiſen, daß dieſer Menſch zu der Zeit noch lebte, wo das Recht faͤllig ward. So lange er dieſen Beweiß nicht liefert, wird er mit ſeiner Foderung abgewieſen.
136. Ereignet ſich ein Erbanfall, oder wird eine Erb⸗ ſchaft eroͤffnet, wozu ein Menſch berufen iſt, von dem man nicht weiß, ob er noch lebt, ſo wird dieſer Menſch davon ausgeſchloſſen, und die Erbſchaft faͤllt an denjenigen, wo⸗ mit er dem Rechte nach zugleich geerbt haͤtte, oder an die⸗ jenigen, denen in ſeiner Ermangelung die Erbſchaft zuge⸗ fallen waͤre.
137. Die Verfuͤgungen der beiden vorhergehenden Ar⸗ tikel beſtehen ohne Nachtheil der Erbſchaftsklage und an⸗ dern Rechte, welche dem Abweſenden, oder denjenigen, welche ihn vertreten oder ſeine Anſpruͤche uͤbernommen ha⸗ ben, zukommen, und jene Klage und Rechte erloͤſchen nur


