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fuͤr einen oder den andern unter den Streitenden: niemals fuͤr den Richter. Dieſer kann der bitter⸗ ſten Misbilligung aller derer gewiß ſeyn, denen die Anſicht der Sache einleuchtete, die er verwor⸗ fen hat: aber niemals einen lebhaften Beyfall hoffen. Hoͤchſtens kann er erlangen, daß man mit ihm nicht unzufrieden iſt: und dieſe Lage gegen das Publikum ſchickte ſich wirklich beſſer fur Richter, die wie oben angegeben worden, unter dem Volke abwechſelnd fuͤr jeden einzelnen Fall gewaͤhlt wären, als fur ſolche, die ſich einem eignen beſchwerlichen Berufe im Dienſte des Staates widmen mäſſen. Jene koͤnnten ganz wohl damit zufrieden ſeyn, wenn ſie nur in einem Geſchaͤfte ohne Vorwurf blieben, welches als eine gemeine Buͤrgerpflicht, das naͤchſte mal an einen andern ubergehen wuͤrde, von welchem der, welcher heute Recht gab, morgen Recht nehmen muͤßte. Der Richter aber, welcher ein Staats-Amt bekleidet, kann bey der beſchraͤnkten Beſtimmung des franzoſiſchen Syſtems, ſeine gerechten An⸗ ſprche auf offentliche Anerkennung ſeines Werths und ausgezeichnete Wurde nicht geltend machen: und die Magiſtratur wird auch in Frankreich,


