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Ueber den Code Napoleon und dessen Einführung in Deutschland / Von August Wilhelm Rehberg, Königlich Grossbrittanischen Hofrathe und Mitgliede der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen
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aus welcher unendliche Ungewißheiten in allen Verhaͤltniſſen mit Fremden entſtehen mußten, aus⸗ gefuͤllt werde. Aber hierauf iſt keine Ruͤckſicht ge⸗ nommen. Vielmehr iſt ein Capitel: des Ftran- gers, welches der erſte Entwurf enthaͤlt, und worin die Rechte der Auslaͤnder zwar nicht mit hinlanglicher Beſtimmtheit angegeben, aber doch deutlich geſagt war, daß ſie gewiſſe Rechte haben, ganz ausgelaſſen, damit das Geſetz der Nation dem Regenten gar kein Hinderniß in den Weg lege, wenn er Auslaͤnder ſeiner ganz unbegraͤnz⸗ ten Willkuͤhr unterwirft, oder gar der Will⸗ kuͤhr ſeiner Unterthanen Preis giebt. Nichts darf der Auslaͤnder als ein Recht fordern. Er ſieht ſich daher gezwungen, die Naturaliſation in Frankreich zu begehren, wenn er Recht bey franzoͤſiſchen Gerichten zu ſuchen hat: und wer einmal naturalifirt worden, hat das Vorrecht, von den Verpflichtungen nie erloͤſet zu werden, die je⸗ den Franzoſen druͤcken.

So muͤſſen am Ende Alle die unter dem Code Napoleon ſtehen, zu Buͤrgern des franzoͤfiſchen

*) Crussaire pag. 28.