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So ſind die Geſetze im romiſchen Corpus iuris beſchaffen, bey welchen die Frage uͤber die Ruͤck⸗ wirkung der Geſetze entſtehn kann*).
Der Verfaſſer der oben angefuͤhrten ſorgfaͤltig gearbeiteten Schrift uͤber die Ruͤckwirkung der Ge⸗ ſetze, Herr Prof. Weber, ſcheint ſeine ganze Aus⸗ fuͤhrung eigentlich darauf angelegt zu haben, daß das obige Reſultat daraus gezogen werde: und auch ſogar der franzoͤſiſche Schriftſteller, der die neue Geſetzgebung in ihrer Anwendung am beſten uͤberſehen kann, weil er ſie bey dem Caſſationshofe verfolgt, geſteht geradezu: fät il vrai, qu'on ne saurait arriver a des régles génCrales, jrai- merais mieux encore que le Lẽgislateur s'assu- jetit à régler l'effet transitoire de tout ar- ticle nouveau, que de voir subsister l'ar-
bitraire auquel nous sommes livrés aujourd“-
nui vu).
Ein ſolches vorſichtiges Benehmen waͤre ganz
*) Ihre Anzeige ſindet ſich in allen Handbuͤchern und Schriften uͤber dieſen Gegenſtand. **) Sirey. Tom. IX. Vol. a. p. 279.


