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Ueber den Code Napoleon und dessen Einführung in Deutschland / Von August Wilhelm Rehberg, Königlich Grossbrittanischen Hofrathe und Mitgliede der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen
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Nicht blos da, wo die phyſiſche Natur unüber⸗ windliche Hinderniſſe erzeugt, ſondern auch da, wo allein von willkührlichen Handlungen der Men⸗ ſchen die Rede iſt, hat der eiſerne Wille der re⸗ volutionairen Geſetzgeber nachgeben muͤſſen: und das in einer der wichtigſten Angelegenheiten des menſchlichen Lebens. Nach ihren Ideen ſollte Ge⸗ meinſchaft der Guͤter durchgehends geſetzliche Be⸗ din ung des Eheſtandes ſeyn. Aber die groͤßere Haͤlfte der franzoͤſiſchen Nation hatte das romiſche

Dotalſyſtem befolgt, und widerſtrebte der Einfuͤh⸗ rung jenes Grundſatzes. Die Urheber des Code Napoleon haben ſich entſchlieſſen muͤſſen, in An⸗ ſehung dieſes Punkts, deſſen Folgen ſich durch alle Verhaͤltniſſe und Geſchäfte des buͤrgerlichen Lebens hindurch ziehen, das aufzunehmen, was ſie ſelbſt fuͤr einen Schandfleck der Geſetzgebung erklaͤren: ein doppeltes Syſtem von Rechten.

Die einſichtsvollern und von metaphyſiſchen Vorurtheilen weniger verblendeten franzoͤſiſchen Staatsmänner moͤgen es wohl eingeſehen haben, wie wenig Wahres an denen mit ſo vielem Pompe großer Worte angekuͤndigten Vortheilen einer ein⸗