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Napoleons Gesetzbuch
Entstehung
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3 I. Buch.. Litel. 1. Cap.

9ten Artikel vorgeſchriebenen Bedingungen dieſe Eigenſchaft wieder erlangen.

11. Der Fremde genießt im Königreiche Weſtphalen eben die buͤrgerlichen Rechte, welche die Nation, zu der er gehoͤrt, den Unterthanen dieſes Koͤnigreichs durch Vertraͤge einge⸗ raͤumt hat, oder noch einraͤumen wird.

12. Eine Fremde, die ſich mit einem Einlaͤnder verhei⸗ rathet hat, tritt in das buͤrgerliche Verhaͤltniß ihres Mannes uͤber.

13. Der Fremde, dem der Koͤnig erlaubt haben wird, ſeinen Wohnſitz im Staatsgebiete aufzuſchlagen, ſoll, ſo lange er daſelbſt zu wohnen fortfaͤhrt, alle buͤrgerlichen Rechte genießen.

r4. Der Fremde kann, ſelbſt wenn er im Lande ſich nicht aufhaͤlt, doch vor die einlaͤndiſchen Gerichte gefordert werden, um Verbindlichkeiten zu erfuͤllen, die er im Lande gegen einen Einlaͤnder uͤbernommen hat. Er kann auch wegen ſolcher Verbindlichkeiten, die er in fremdem Lande gegen einen Einlaͤnder uͤbernahm, vor die einheimiſchen Gerichte gezogen werden.

15. Der Einlaͤnder kann vor den einheimiſchen Gerich⸗ ten wegen Verbindlichkeiten belangt werden, welche er in einem fremden Lande, ſelbſt mit einem Fremden, einging.

16. Der Fremde, der als Klaͤger auftritt, iſt verbunden, in allen Sachen, nur Handelsgeſchaͤfte ausgenommen, fuͤr die Erſtattung der durch den Proceß entſtehenden Koſten und Entſchaͤdigungsforderung Buͤrgſchaft zu ſtellen; es ſey dann, daß er in dem Staatsgebiete Grundſtuͤcke von hin⸗ reichendem Werthe, um jene Zahlung zu ſichern, beſaͤße.